Schutzmassnahmen Importe aus der EU

Im Tier- und Warenverkehr mit der EU ergreift die Schweiz keine Schutzmassnahmen. Aus seuchenpolizeilichen Gründen kann es jedoch in der EU, wie in der Schweiz Einschränkungen geben, welche die normalen Vorschriften übersteuern.

Aktuell

Verordnungen des BLV zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Import aus Ländern, die seit längerem von Afrikanischer Schweinepest (ASP) betroffen sind: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Sardinien und Tschechische Republik

Für Reisende in / aus ASP-betroffenen Gebieten, insbesondere Tierhalter, Saisonarbeiter auf landwirtschaftlichen Betrieben und Fernfahrer, gelten die folgenden dringenden Hinweise:

  • Bringen Sie keinen Reiseproviant (Fleisch- und Wurstwaren) aus den betroffenen Gebieten mit.
  • Das Verfüttern von Küchenabfällen an Haus- und Wildschweine ist verboten.
  • Entsorgen Sie generell Speiseabfälle in verschlossenen Müllbehältern.
  • Bei Jagden in Ländern mit ASP befolgen Sie strikte Hygienemassnahmen (Reinigung der Jagdkleidung und Jagdgeräte). Verzichten Sie auf Jagdtrophäen.
ASP Virus Verbreitung

(08.11.2017)

Im Tier- und Warenverkehr mit der EU ergreift die Schweiz normalerweise keine Schutzmassnahmen. Aufgrund der bilateralen Abkommen sorgen die zuständigen Behörden des „Ursprungsmitgliedstaates" dafür, dass beim Versand in die Schweiz die gleichen Sicherheitsmassstäbe angewendet werden, wie beim „inner- gemeinschaftlichen Verkehr". Insbesondere dürfen keine Tiere oder „potenziell gefährliche" Erzeugnisse tierischer Herkunft aus Seuchengebieten stammen.

Schutzmassnahmen Einfuhr Tiere und Produkte tierischer Herkunft aus der EU  

Die Veterinärbehörde des jeweiligen Mitgliedstaates gibt Auskunft, ob das Bestimmungsgebiet seuchenpolizeilichen Einschränkungen untersteht. Diese gelten auch für vorübergehende Ausfuhren von Tieren, z.B. zur Sömmerung im benachbarten Ausland. Wer solche Einschränkungen nicht beachtet, riskiert, dass die betreffenden Tiere (oder Waren) das Gebiet nicht mehr verlassen können. Dies gilt auch für die Rückkehr in die Schweiz und ungeachtet der „normalerweise geltenden Einfuhrbedingungen".

Wenn Ausbrüche von hochansteckenden Seuchen in Mitgliedstaaten ein bestimmtes Gefahrenpotential überscheiten, erlässt das BLV eigene „Schutzverordnungen“:

Bulgarien, Italien – Verordnung des BLV zur Aviären Influenza

Italien - Verordnung des BLV zum Kleinen Beutenkäfer

Einfuhr Wiederkäuer, Samen und Embryonen aus Bluetonguerestriktionszonen

Bulgarien, Kroatien, Lettland, Rumänien - Verordnung des BLV zur Klassischen Schweinepest (KSP)

Bulgarien, Griechenland, Kroatien - Verordnung des BLV zur Dermatitis nodularis (Lumpy skin disease)

Norwegen, Schweden, Finnland – Verordnung des BLV zur Chronic wasting disease

Rumänien - Verordnung des BLV zur infektiösen Anämie der Einhufer 

Weitere Informationen

Letzte Änderung 08.02.2018

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https://www.blv.admin.ch/content/blv/de/home/import-und-export/geltende-schutzmassnahmen/eu.html