Im Brennpunkt

Tierschutz

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«Massentierhaltung»: Bundesrat lehnt Initiative ab, will aber direkten Gegenentwurf ausarbeiten

Der Bundesrat empfiehlt, die Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz» abzulehnen. Die Aufnahme von privaten Biostandards in die Verfassung und die Ausdehnung auf den Import gehen ihm zu weit. Der Bundesrat unterstützt aber grundsätzlich das Ziel der Initiative, die Tierhaltung in der Schweiz weiter zu verbessern und will deshalb einen direkten Gegenentwurf.

Artenschutz

Schal der Schande – Illegaler Handel mit Schals aus der Wolle der Tibetantilope

Illegaler Handel mit Schals aus Shahtoosh-Wolle reisst nicht ab

Die Beschlagnahmung von 69 Schals aus Shahtoosh-Wolle zwischen Dezember und Januar zeigt, dass der illegale Handel mit den «Schals der Schande» nach wie vor floriert. Für diese 69 Schals sind ca 300 Tiere gestorben, denn für die Herstellung eines Schals aus dieser Wolle müssen drei bis fünf Antilopen getötet werden. Aus diesem Grund ist die Tibetantilope vom Aussterben bedroht. Der Handel mit Schals aus Tibetwolle ist strengstens verboten.

Öffentliche Warnung

Warnschild mit Ausrufezeichen

Öffentliche Warnung: Irrtümlich als glutenfrei ausgelobt – Bio-Maisstangen von ALDI Suisse AG

ALDI Suisse AG hat das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen des Kantons St. Gallen sowie das BLV informiert, dass der Snack Bio-Maisstangen irrtümlicherweise als glutenfrei ausgelobt wird, obwohl das Produkt Gluten enthält. Eine Gesundheitsgefährdung für Personen mit einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) kann nicht ausgeschlossen werden.

Tierschutz

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Tierschutz und Fleischkontrolle in Schlachtbetrieben: Grössere Anstrengungen sind nötig

Das BLV hat im Rahmen seiner Oberaufsicht zehn Prozent der Schlachtbetriebe der Schweiz und von Liechtenstein auf die Einhaltung des Tierwohls und die Durchführung der Fleischkontrolle überprüft. Das Resultat: Die rechtlichen Vorschriften zum Schutz der Tiere beim Schlachten sind gut, werden aber in den meisten besuchten Betrieben ungenügend befolgt.

Gut zu wissen

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Aviäre Influenza in sechs Ländern Osteuropas und in Deutschland

Seit Jahresbeginn sind in Osteuropa und Deutschland mehrere Fälle von Hochpathogener Aviärer Influenza (HPAI) in Geflügelbetrieben und Wildvögeln aufgetreten. Zum Schutz der Schweizer Geflügelhaltungen ist es wichtig, dass wirkungsvolle Biosicherheitsmassnahmen geplant oder noch besser ergriffen werden.

Ampel rot, gelb und grün

Radar Bulletin Dezember 2019

Die internationale Tiergesundheit im Auge zu behalten, zählt zu den wichtigen Aufgaben der Früherkennung. Deshalb stellt das BLV das Radar Bulletin zusammen. Darin wird monatlich die internationale Tierseuchensituation im Hinblick auf Folgen für die Schweiz beurteilt.

Titandioxid

Frankreich verbietet Lebensmittel mit Titandioxid für ein Jahr – Schweiz zieht nicht nach

In Frankreich dürfen seit 1. Januar 2020 keine Lebensmittel mit dem Zusatzstoff Titandioxid in Umlauf gebracht werden. Das Verbot für den Zusatzstoff, der sich unter anderem in Kaugummi findet, gilt vorerst für ein Jahr. Das BLV und die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) sehen derzeit keinen Anlass nachzuziehen.

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Schafe und Ziegen neu in der Tierverkehrsdatenbank (TVD) und mit zwei Ohrmarken

Die neue TVD-Meldepflicht für Schaf- und Ziegenhaltende ist in Kraft. Seit 6. Januar 2020 müssen alle Bewegungen von Schafen und Ziegen der Tierverkehrsdatenbank (TVD) gemeldet werden. Fortan braucht es auch zwei Ohrmarken für Schafe und Ziegen. Die neuen Bestimmungen bringen viele Vorteile, etwa bei der Seuchenbekämpfung.

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Reiseandenken ohne Bedenken

Vorsicht beim Import von Souvenirs. Viele Produkte tierischer und pflanzlicher Herkunft, aber auch Kunsthandwerk, sind nicht unüberlegt in die Schweiz einzuführen.

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Chlorothalonil ab dem 1. Januar 2020 verboten

Für Abbauprodukte von Pflanzenschutzmittel mit Chlorothalonil kann eine Gesundheitsgefährdung über das Trinkwasser nicht ausgeschlossen werden. Deswegen wird Chlorothalonil mit Wirkung auf den 1. Januar 2020 verboten.

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