Apinella – Programm zur Früherkennung des Kleinen Beutenkäfers

Im Rahmen des nationalen Früherkennungsprogramms Apinella kontrollieren Imkerinnen und Imker schweizweit ihre Bienenstände. Damit soll eine Einschleppung des Kleinen Beutenkäfers frühzeitig erkannt werden.

Der Kleine Beutenkäfer (Aethina tumida) ist ein Bienenparasit und gilt in der Schweiz als zu bekämpfende Tierseuche. Seit 2014 wird der Kleine Beutenkäfer in Süditalien (Kalabrien) regelmässig gefunden. Es besteht die Gefahr, dass er dort nicht mehr ausgerottet werden kann. Daher ist davon auszugehen, dass der Kleine Beutenkäfer früher oder später in die Schweiz eingeschleppt wird. Um eine grossflächige Ausbreitung in der Schweiz zu verhindern, ist es entscheidend, das erste Auftreten des Bienenparasiten frühzeitig zu erkennen. Nur so können effiziente Massnahmen getroffen werden. Zu diesem Zweck wird seit 2015 das Früherkennungsprogramm Apinella durchgeführt.

Kontrollergebnisse Apinella 2024: Stand 18.06.2024

Das Früherkennungsprogramm Apinella wird auch 2024 durchgeführt. Es wurde am 1. Mai 2024 gestartet. 141 Sentinel-Imkerinnen und -Imker wurden dazu von den kantonalen Veterinärämtern rekrutiert. Sie kontrollieren ihre Bienenstände mit der Schäfer Diagnosefalle zweimal im Monat.

Einige Sentinel-Imker haben schon im April 2024 ihre Kontrollergebnisse geschickt. Seit dem 4. April 2024 sind von 122 Sentinel-Imkern insgesamt 371 Rückmeldungen zu kontrollierten Bienenständen in der zentralen Datenbank eingetroffen. 

Der Kleine Beutenkäfer wurde bei den Kontrollen bis jetzt nicht gefunden.

Tabelle 1: Apinella-Kontrollergebnisse pro Kontrollintervall
Zeitintervall Anzahl untersuchte Stände Summe kontrollierte Völker

  1. – 15. April 2024

9

86

16. –  30. April 2024

13

109

  1. –  15. Mai 2024

103

856

16. – 31. Mai 2024

127

1090

  1. - 15. Juni 2024

102

877

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Letzte Änderung 18.06.2024

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