Tiergesundheit

Tierseuchen schaden nicht nur der Wirtschaft, sie können auch für den Menschen gefährlich sein (Zoonosen). Mit den Instrumenten der Prävention, Früherkennung und Überwachung fördert das BLV die Tiergesundheit.

Kühe liegend

Aktuell

Bundesrat vereinheitlicht die Finanzhilfen für Tiergesundheitsdienste

Tiergesundheitsdienste sind Selbsthilfeorganisationen mit dem Ziel, die Gesundheit von Nutztieren und damit die Produktion von einwandfreien Lebensmitteln zu fördern. In der Schweiz gibt es den Gesundheitsdienst für Kleinwiederkäuer (BGK), den Schweinegesundheitsdienst (SGD), den Bienengesundheitsdienst (BGD) und den Rindergesundheitsdienst (RGD). In Zukunft gibt es für all diese Dienste eine einzige Verordnung, welche die Unterstützung durch den Bund einheitlich regelt. Die Verordnung tritt am 1. Dezember 2020 in Kraft.

(07.10.2020)

Krankheiten vorbeugen

Vorbeugen ist besser als Heilen. Daher kommt der Vorsorge in der Tiergesundheitsstrategie 2010+ eine besondere Bedeutung zu. Eine wirkungsvolle Vorsorge erfordert ein fortwährendes Engagement von Tierhaltenden und Behörden.

Früherkennung

Die Früherkennung von Tierseuchen ist ein wichtiger Teil der Prävention. Werden Gefahren durch gezieltes Vernetzen von Informationen frühzeitig erkannt, wird vorausschauendes Handeln möglich und der Schaden kann begrenzt werden.

Überwachung

Die Tiergesundheit wird überwacht, um die Seuchenlage, die Entwicklungstendenz sowie die regionale Verteilung von Ausbrüchen zu dokumentieren. Bei ausgerotteten Krankheiten wird die Seuchenfreiheit mit spezifischen Programmen ausgewiesen.

Weitere Informationen

Letzte Änderung 07.10.2020

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