Tiergesundheit

Tierseuchen schaden nicht nur der Wirtschaft, sie können auch für den Menschen gefährlich sein (Zoonosen). Mit den Instrumenten der Prävention, Früherkennung und Überwachung fördert das BLV die Tiergesundheit.

Säugende Ferkel

Aktuell

Schutz vor Tierseuchen: Vernehmlassung eröffnet

04.10.2021: Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat am 4. Oktober 2021 die Vernehmlassung zu einer Änderung der Tierseuchenverordnung eröffnet. Damit soll die Gleichwertigkeit mit dem neuen Tiergesundheitsrecht der EU aufrechterhalten werden. Zugleich wird der Schweizer Tierbestand besser vor Tierseuchen geschützt.

Die Liste der erfassten Tierseuchen wird ergänzt (z. B. Seuchen von Regenbogenforellen und Garnelen). Bei anderen Seuchen werden die Bekämpfungsmassnahmen verschärft (z. B. bei der Lungenseuche der Ziegen oder der Pferdeseuche «Rotz»). Zusätzliche Massnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen werden eingeführt.

Die Vernehmlassung zur Revision der Tierseuchenverordnung endet am 31. Januar 2022.

Krankheiten vorbeugen

Vorbeugen ist besser als Heilen. Daher kommt der Vorsorge in der Tiergesundheitsstrategie 2010+ eine besondere Bedeutung zu. Eine wirkungsvolle Vorsorge erfordert ein fortwährendes Engagement von Tierhaltenden und Behörden.

Früherkennung

Die Früherkennung von Tierseuchen ist ein wichtiger Teil der Prävention. Werden Gefahren durch gezieltes Vernetzen von Informationen frühzeitig erkannt, wird vorausschauendes Handeln möglich und der Schaden kann begrenzt werden.

Überwachung

Die Tiergesundheit wird überwacht, um die Seuchenlage, die Entwicklungstendenz sowie die regionale Verteilung von Ausbrüchen zu dokumentieren. Bei ausgerotteten Krankheiten wird die Seuchenfreiheit mit spezifischen Programmen ausgewiesen.

Weitere Informationen

Letzte Änderung 04.10.2021

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