Hygieneprodukte

Stoffe in Hygieneprodukten wie Tampons und Binden gelangen über die Haut in den menschlichen Organismus. Damit dieser Hautkontakt die Gesundheit nicht gefährdet, sind die Anforderungen im Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständerecht festgehalten.

Tamponi e assorbenti

Seit den 1990er-Jahren werden von den Medien immer wieder alarmierende Meldungen zu toxischen Stoffen in Produkten für die Intimhygiene während der Menstruation veröffentlicht. Diese erwecken den Eindruck, dass solche Artikel die Gesundheit der Anwenderinnen gefährden. Denn dadurch, dass diese Produkte in direkten Kontakt mit den Schleimhäuten kommen, können sie auf den Menschen übergehen.

Das BLV hat Stichproben von in der Schweiz erhältlichen Hygieneprodukten auf verschiedene gesundheitsgefährdende Stoffe testen lassen (weitere Informationen unten).

Die Ergebnisse zeigen, dass alle geprüften Produkte frei sind von toxischen Stoffen wie Formaldehyden, Phthalaten und Pflanzenschutzmitteln.

Es wurden jedoch Spuren von Dioxinen und Polyziklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) festgestellt. Eine Binde enthielt zudem ein Abbauprodukt von einem Waschmittel (Aminomethylphosphonsäure, AMPA). Die Konzentration aller nachgewiesenen Substanzen ist aber extrem niedrig und geringer als die Konzentration, die sich in Lebensmitteln finden lässt.

Das Risiko für die Gesundheit, das von den toxischen Stoffen in den untersuchten Hygieneprodukten ausgeht, kann folglich als unerheblich betrachtet werden. 

Weitere Informationen

Letzte Änderung 02.03.2017

Zum Seitenanfang

https://www.blv.admin.ch/content/blv/de/home/gebrauchsgegenstaende/hygieneprodukte.html