Trinkwasser

Das Trinkwasser in der Schweiz ist von guter Qualität. Das BLV legt die gesetzlichen Bestimmungen fest, die sicherstellen, dass Trinkwasser keine Gefahr für die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten darstellt.

Trinkglas wird mit klarem Wasser gefüllt

Das BLV führt Risikobewertungen durch, um die gesetzlichen Bestimmungen im Zusammenhang mit der Trinkwasserqualität festzulegen. Diese Bestimmungen sind in der Verordnung des EDI über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich zugänglichen Bädern und Duschanlagen festgehalten. Sie dienen dazu, die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten zu schützen, und beruhen auf einem Konsum von 2 Litern Wasser pro Tag.  

Überwachung der Trinkwasserqualität

Die Wasserversorger und die Eigentümer öffentlicher Gebäude sind für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich und müssen diese regelmässig kontrollieren.

Die kantonalen Laboratorien sind hauptsächlich für die Überwachung der Wasserversorger verantwortlich. Trinkwasser ist das von den kantonalen Behörden am strengsten überwachte Lebensmittel.

Empfehlungen für die kantonalen Behörden

Das BLV unterstützt die kantonalen Behörden mit der Publikation einer Liste der anerkannten Aufbereitungsverfahren für Trinkwasser sowie mit verschiedenen Empfehlungen, die sich auf den aktuellsten Stand der Wissenschaft stützen (siehe «Weitere Informationen»).

Es gibt auch Erklärungen dazu ab, wie im Falle des Nachweises von nicht reglementierten Fremdstoffen vorzugehen ist, da mit den modernen analytischen Methoden zahlreiche Stoffe nachgewiesen werden können, die nicht in der Gesetzgebung berücksichtigt sind.

Landesweite Bewertung der Trinkwasserqualität

Das Trinkwasser ist in der Schweiz im Allgemeinen von guter Qualität. Die Qualität wird vom BLV und vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) auf der Grundlage von Kriterien geprüft, die im Protokoll über Wasser und Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgehalten sind. Die Umsetzung dieses Protokolls sieht vor, dass ein Land alle drei Jahre eine Evaluation der gesundheitlichen Aspekte von Trinkwasser und Abwasser vornehmen muss.

Der 2019 veröffentlichte Bericht enthält erstmals für das ganze Land repräsentative Ergebnisse zur Trinkwasserqualität. Die analytischen Daten stammen aus zwanzig Kantonen und decken mehr als 77 % der Schweizer Bevölkerung ab.

Das BLV und das BAFU identifizieren durch diese Evaluation auch künftige Herausforderungen für die Schweiz – darunter die Anpassung an den Klimawandel, die Prävention eines lokalen Wassermangels und die Reduktion von Mikroverunreinigungen in Gewässern und im Trinkwasser – und legen die Ziele fest im Einklang mit der UNO-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (SDG).

Wasser in Kontakt mit dem menschlichen Körper

Wasser gilt in der Gesetzgebung dann als Gebrauchsgegenstand, wenn es mit dem menschlichen Körper in Kontakt kommt. Das BLV legt die gesetzlichen Anforderungen fest, damit das Wasser aus Bädern und Duschanlagen keine Gesundheitsgefahr darstellt. Detaillierte Informationen sind auf unserer Webseite zu Wasser, das mit dem menschlichen Körper in Kontakt kommt, zu finden.

Weitere Informationen

Letzte Änderung 12.01.2021

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