Vollzug der Pelzdeklarationsverordnung

Gemäss der Pelzdeklarationsverordnung müssen Herkunft, Tierart und Gewinnungsart bei Pelzen und Pelzprodukten, die in der Schweiz gehandelt werden, deklariert sein. Das BLV kontrolliert diese Deklaration.

Aktuell

Herkunft von Pelz an Kleidern muss deklariert werden

Deklaration von Pelzen soll präzisiert werden

Echter Pelz soll künftig explizit als solcher gekennzeichnet werden. Diese und weitere Anpassungen der Pelzdeklarationsverordnung hat das Eidgenössische Departement des Innern bis Mitte Mai 2019 in die Vernehmlassung gegeben.

Medienmitteilung: Deklaration von Pelzen soll präzisiert werden  

Laufende Vernehmlassungen

(11.02.2019)

Wer in der Schweiz Pelze und Pelzprodukte handelt und verkauft, muss am Produkt Tierart, Herkunft und Gewinnungsart angeben. Die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Katzen- und Hundefellen und daraus hergestellten Produkten sowie der Handel mit solchen Fellen und Produkten sind gemäss Art. 14 des Tierschutzgesetzes verboten.

Kontrolle der Pelzdeklaration

Das BLV überprüft in den Verkaufsstellen, ob die Deklaration den Vorschriften entspricht. Die Kontrollen des BLV erfolgen meist als Stichproben. Wenn es begründete Hinweise gibt, dass eine Deklaration nicht den Vorschriften entspricht, wird eine gezielte Kontrolle durchgeführt.

Wird die Deklarationspflicht verletzt, wird eine Gebühr für die Abgeltung der Kontrollkosten verrechnet. Diese Gebühr wird nach Zeitaufwand festgelegt. Je nach Vergehen kann auch gemäss Artikel 11 des Konsumenteninformationsgesetzes gebüsst werden.

Weitere Informationen

Letzte Änderung 19.02.2019

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https://www.blv.admin.ch/content/blv/de/home/das-blv/auftrag/vollzug/pelzdeklaration.html