Vollzug der Pelzdeklarationsverordnung

Gemäss der Pelzdeklarationsverordnung müssen Herkunft, Tierart und Gewinnungsart bei Pelzen und Pelzprodukten, die in der Schweiz gehandelt werden, deklariert sein. Das BLV kontrolliert diese Deklaration.

Aktuell

Die Pelzdeklarationsverordnung erfüllt ihre Informationsfunktion

Die Pelzdeklarationsverordnung erfüllt ihre Informationsfunktion, kann jedoch noch verbessert werden: so das Fazit des Berichts, den der Bundesrat in seiner Sitzung vom 23. Mai 2018 angenommen hat. Die Informationen der Lieferanten sind besser geworden, die Kundschaft weiss mehr über Pelz, auch wenn sich das Verhalten der Konsumentinnen und Konsumenten noch nicht verändert hat.

(23.05.2018) 

The origin of furs used on clothing must be declared.

Wer in der Schweiz Pelze und Pelzprodukte handelt und verkauft, muss am Produkt Tierart, Herkunft und Gewinnungsart angeben. Die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Katzen- und Hundefellen und daraus hergestellten Produkten sowie der Handel mit solchen Fellen und Produkten sind gemäss Art. 14 des Tierschutzgesetzes verboten.

Kontrolle der Pelzdeklaration

Das BLV überprüft in den Verkaufsstellen, ob die Deklaration den Vorschriften entspricht. Die Kontrollen des BLV erfolgen meist als Stichproben. Wenn es begründete Hinweise gibt, dass eine Deklaration nicht den Vorschriften entspricht, wird eine gezielte Kontrolle durchgeführt.

Wird die Deklarationspflicht verletzt, wird eine Gebühr für die Abgeltung der Kontrollkosten verrechnet. Diese Gebühr wird nach Zeitaufwand festgelegt. Je nach Vergehen kann auch gemäss Artikel 11 des Konsumenteninformationsgesetzes gebüsst werden.

Weitere Informationen

Letzte Änderung 25.05.2018

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https://www.blv.admin.ch/content/blv/de/home/das-blv/auftrag/vollzug/pelzdeklaration.html