Hunde, Katzen und Frettchen

Weil Hunde, Katzen und Frettchen an Tollwut erkranken können, gelten bei Reisen mit diesen Heimtieren besondere Vorschriften. Das Einschleppen von Tollwut soll damit verhindert werden.

Aktuell 

28. September 2018: Welt-Tollwut-Tag 

Anlässlich des weltweiten Aktions- und Sensibilisierungstags für die Tollwutprävention am 28. September 2018 ist es wichtig in Erinnerung zu rufen, dass Tollwut eine tödliche Krankheit für Mensch und Tier ist. Heimtiere wie Hunde, Katzen oder Frettchen können sich anstecken und die Krankheit auf ihre Besitzerinnen oder Besitzer übertragen. Ohne rechtzeitige Behandlung führt eine Tollwuterkrankung fast immer zum Tod. Die Schweiz ist frei von allen Arten von Tollwut, mit Ausnahme der Fledermaustollwut, die sporadisch auftreten kann.

Sich vor einer Reise gut informieren

Die Schweiz ist zurzeit tollwutfrei. In mehreren Ländern, auch einigen europäischen, besteht hingegen immer noch ein Risiko, dass sich Heimtiere mit Tollwut anstecken können. Deshalb unterliegt die Einfuhr von Hunden, Katzen und Frettchen aus solchen Ländern weiterhin einer strengen Kontrolle. Die Einfuhrregeln bei der Rückkehr in die Schweiz können damit strenger sein als die Einfuhrregeln des Reiselandes. Wenn die Schweizer Einfuhrregeln nicht erfüllt sind, können die Tiere beschlagnahmt werden. Die Massnahmen sind deshalb so streng, weil die Krankheit eine grosse Gefahr für den Menschen darstellt.

Die Online-Hilfe des BLV liefert alle erforderlichen Informationen für eine reibungslose Rückkehr mit Heimtieren in die Schweiz.

(28.09.2018)

Hund und Katze sitzen im offenen Koffer

Die Informationen auf diesen Seiten richten sich nur an Privatpersonen mit Heimtieren, die ihre Tiere nicht an andere Personen oder Institutionen verkaufen oder abgeben wollen.

Die benötigten Dokumente sind unter „Weitere Informationen“ abgelegt.

Ausreise aus der Schweiz

Hunde, Katzen und Frettchen benötigen für eine Reise mindestens einen Heimtierausweis, eine Kennzeichnung (Mikrochip) und eine gültige Tollwutimpfung. Für die genauen Vorschriften sind jedoch die Bestimmungen des Ziellandes zu beachten. Für die Rückkehr in die Schweiz müssen die Wiedereinreisebedingungen erfüllt werden.

(Wieder-)Einreise in die Schweiz

Allgemeine Bestimmungen

  • Es können maximal 5 Tiere zu Heimtierbedingungen (siehe "Was sind Heimtiere?") eingeführt werden. Die Einfuhr von mehr als 5 Tieren fällt unter die gewerbliche Einfuhr (siehe Import). Ausnahme: Für die vorübergehende Einfuhr von mehr als 5 Hunden, Katzen, Frettchen aus Drittstaaten (d.h. Länder ausser den EU-Mitgliedstaaten sowie weiteren europäischen Staaten und Territorien mit anerkanntem Heimtierpass) zur Teilnahme an Wettbewerben oder ähnliches kann beim BLV eine Bewilligung beantragt werden (siehe „Weitere Informationen“).

  • Die Einfuhr von Hunden mit kupierten Ohren und/oder Ruten ist verboten (siehe „Weitere Informationen“).

  • Es gelten immer die aktuellen Schutzmassnahmen.

(Wieder-)Einreise aus der EU

Für die Einreise mit Hunden, Katzen oder Frettchen aus der EU sind zusammengefasst folgende Bestimmungen zu beachten:

(Wieder-)Einreise aus Drittstaaten

Bei der Einreise aus Drittstaaten unterscheiden sich die Bestimmungen je nachdem, ob die Einreise aus einem Land mit geringem Tollwut-Risiko oder aus einem Tollwut-Risikoland erfolgt (vgl. Länder-Liste unter „Weitere Informationen“).

Die Tiere müssen in jedem Fall zwingend zuerst korrekt gekennzeichnet, anschliessend gültig gegen Tollwut geimpft und in Begleitung der jeweils erforderlichen Papiere sein. Bei der Einreise aus Tollwutrisikoländern gelten weitergehende Auflagen (Bluttest, längere Wartefristen, Einfuhrbewilligung etc.). Stellen Sie bei einem Tier aus der Schweiz vor ihrer Reise ins Ausland sicher, dass die Bedingungen zur Wiedereinreise erfüllt sind. Ansonsten droht eine Rückweisung an der Grenze. Sämtliche Einfuhrbedingungen und benötigten Dokumente werden in unserer Online-Hilfe „Mit Hund, Katze und Frettchen über die Grenze“ aufgelistet. Konsultieren Sie diese bitte in jedem Fall.

Weitere Informationen

Im Detail

Schweizer Heimtierpass – Informationen für Tierärzte/innen

Heimtierpässe dürfen in der Schweiz ausschliesslich von Tierärztinnen und Tierärzten mit kantonaler Berufsausübungsbewilligung oder in deren Praxen angestellten Kolleginnen und Kollegen ausgestellt werden. Vor der ersten Bestellung müssen Sie sich einmalig mittels Antragsformular beim Bundesamt für Bauten und Logistik registrieren.  

Letzte Änderung 28.09.2018

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