Bekämpfung Moderhinke (Projekt)

Die Moderhinke ist eine weit verbreitete, schmerzhafte Klauenkrankheit insbesondere bei Schafen. Das BLV erarbeitet zusammen mit wichtigen Akteuren der Schafhaltung ein Konzept für eine schweizweite Bekämpfung.

Steinbock

Aktuell

Wichtige Basisdaten für geplante Bekämpfung der Moderhinke

Die Klauenkrankheit Moderhinke kommt bei Schafen in der ganzen Schweiz verteilt vor. Mit diesem und weiteren Ergebnissen liefert die erste schweizweite Untersuchung über das Vorkommen von Moderhinke wichtige Basisdaten für einen nationalen Bekämpfungsplan.

Untersucht wurden 2920 Hauswiederkäuer und Neuweltkameliden sowie 1821 wildlebende Huftiere. Rinder, Ziegen, Neuweltkameliden und wildlebende Huftiere spielen gemäss der Studie keine relevante Rolle bei der Verbreitung von Moderhinke.

Wo die Moderhinke auftritt, muss sie konsequent bekämpft werden. Mit Wille und Ausdauer kann eine Herde nach sechs bis acht Wochen wieder frei von Moderhinke sein, wie das Beispiel des Schafhalters Willi Hager aus Schalunen BE zeigt.

(18.07.2019) 

 

Die Moderhinke ist eine bakteriell bedingte Erkrankung der Klauen und betrifft v. a. Schafe. Die Krankheit ist schmerzhaft und kommt in vielen Schafhaltungen vor.

Das BLV entwickelt in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Kreisen seit 2015 eine schweizweit koordinierte Bekämpfung mit dem Ziel, die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Moderhinke langfristig tief zu halten.

Aktueller Projektstand

Weitere Informationen

Letzte Änderung 19.07.2019

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