Bekämpfung von Tierseuchen

Tierseuchen werden nach gesetzlichen Vorgaben bekämpft. Eine Schlüsselrolle spielen Tierhaltende: Sie haben den Verdacht auf eine Tierseuche sofort einem Tierarzt zu melden. Die Erfüllung der Meldepflicht steht am Anfang jeder Seuchenbekämpfung.

Moderhinke

Aktuell

Verstärkter Kampf gegen schmerzvolle Klauenkrankheit bei Schafen

Die Moderhinke ist eine schmerzvolle Klauenkrankheit bei Schafen, die in der Schweiz weit verbreitet ist. Um die Krankheit wirkungsvoll zu bekämpfen, soll die Moderhinke neu als «zu bekämpfende Seuche» in die Tierseuchenverordnung aufgenommen werden. Das EDI hat die Vernehmlassung für eine Änderung der Verordnung eröffnet. Weitere Anpassungen betreffen den Umgang mit Tierarzneimitteln oder die Pflicht zur Information von Reisenden über hochansteckende Seuchen.

(16.10.2019)

Der Gesundheitsstatus der Schweizer Nutztiere ist gut und im internationalen Vergleich hoch: Dank erfolgreicher Bekämpfung und Überwachung in der Vergangenheit kommen hochansteckende und weitere, wirtschaftlich bedeutende Tierseuchen kaum oder gar nicht mehr vor. Hingegen gibt es auch Tierseuchen, die mit unterschiedlicher Häufigkeit noch immer auftreten und weiterhin bekämpft werden müssen. Die Globalisierung stellt die Schweiz zusätzlich vor Herausforderungen, da mit dem Tier-, Waren- und Personenverkehr Seuchen jederzeit neu- oder wieder eingeschleppt werden können. Deshalb ist es wichtig, für Seuchenausbrüche heute und auch in Zukunft gut gerüstet zu sein.

Weitere Informationen

Letzte Änderung 15.10.2019

Zum Seitenanfang

https://www.blv.admin.ch/content/blv/de/home/tiere/tierseuchen/bekaempfung.html