Bekämpfung von Tierseuchen

Tierseuchen werden nach gesetzlichen Vorgaben bekämpft. Eine Schlüsselrolle spielen Tierhaltende: Sie haben den Verdacht auf eine Tierseuche sofort einem Tierarzt zu melden. Die Erfüllung der Meldepflicht steht am Anfang jeder Seuchenbekämpfung.

Aktuell

Besserer Schutz vor Tierseuchen: Bundesrat revidiert Verordnungen

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. April 2018 verschiedene Änderungen von Verordnungen im Bereich Tiergesundheit verabschiedet. Mit den Anpassungen werden unter anderem die Bekämpfungsmassnahmen von verschiedenen Tierseuchen ausgeweitet. Angepasst wird zudem die Kontrolle des Tierverkehrs. Neu müssen jedes Schaf und jede Ziege obligatorisch einzeln der Tierverkehrsdatenbank gemeldet und erfasst werden.

(25.04.2018) 

Der Gesundheitsstatus der Schweizer Nutztiere ist gut und im internationalen Vergleich hoch: Dank erfolgreicher Bekämpfung und Überwachung in der Vergangenheit kommen hochansteckende und weitere, wirtschaftlich bedeutende Tierseuchen kaum oder gar nicht mehr vor. Hingegen gibt es auch Tierseuchen, die mit unterschiedlicher Häufigkeit noch immer auftreten und weiterhin bekämpft werden müssen. Die Globalisierung stellt die Schweiz zusätzlich vor Herausforderungen, da mit dem Tier-, Waren- und Personenverkehr Seuchen jederzeit neu- oder wieder eingeschleppt werden können. Deshalb ist es wichtig, für Seuchenausbrüche heute und auch in Zukunft gut gerüstet zu sein.

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Letzte Änderung 25.04.2018

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