Umgang mit Hunden

Hunde müssen rücksichtsvoll geführt und tiergerecht erzogen werden, damit sie niemanden gefährden. Beissvorfälle müssen gemeldet werden.  

Aktuell

Bellstopp-Geräte werden gänzlich verboten

Mit der Revision der Tierschutzverordnung tritt am 1. März 2018 eine neue Vorschrift in Kraft. Diese verbietet die Anwendung sämtlicher Bellstopp-Geräte bei Hunden, die durch das Bellen des Hundes automatisch – das heisst unabhängig vom Grund der Lautäusserung – ausgelöst werden. Bisher waren Geräte, die ausschliesslich Wasser oder Druckluft ausstossen, von diesem Verbot ausgenommen.

Schon länger verboten sind Erziehungsgeräte, die mittels chemischer Substanzen wirken. Darunter fallen unter anderem Geräte, die aus einer Fernbedienung und einem Empfängerhalsband bestehen und auf Knopfdruck ein Gemisch aus Pressluft und einem Treibgas ausstossen, welches auch als Kälteschutzmittel Verwendung findet. Das Treibgas kann zu Reizungen der Augen führen.

Weitere Informationen: Artikel 76 Absatz 6 der Tierschutzverordnung

(06.03.2018) 

Zwei Dackel rennen an einem Waldrand um die Wette um ein Stöckchen

Hunde leben besonders eng mit dem Menschen zusammen. Deswegen müssen sie so aufgezogen und erzogen werden, dass sie gegenüber Menschen und Artgenossen sozialisiert und an die Umwelt gewöhnt sind (Art. 73 Abs. 1 TSchV).
Ein Hund mit gutem Gehorsam ist ein angenehmer Begleiter. Die Tierschutzverordnung regelt die Verwendung von Korrekturmassnahmen und Erziehungshilfen bei der Ausbildung von Hunden.

Weitere Vorschriften zum Umgang mit Hunden betreffen die Zucht, den Transport, die Zughunde sowie verbotene Handlungen.

Weitere Informationen

Letzte Änderung 27.04.2018

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