Informationen zum IS ABV für Praxissoftwarehersteller

Das IS ABV bietet Praxissoftwareherstellern die Möglichkeit, eine Schnittstelle zur lokalen Anwendung IS ABV (Schnittstelle Variante 2) oder direkt zum IS ABV-Server (Schnittstelle Variante 1, nur für Einzeltiertherapien und Abgaben auf Vorrat) umzusetzen.

Eingabe- und Übermittlungsvarianten mit Schnittstellen

Schnittstelle Variante 1:

Entscheidet sich eine Tierarztpraxis/-klinik für Variante 1, so werden die Daten zu Einzeltiertherapien und Abgaben auf Vorrat in der Praxissoftware erfasst und direkt via Schnittstelle Variante 1 an den IS ABV-Server übermittelt.

Gruppentherapien sind von der Schnittstelle Variante 1 ausgenommen und müssen zwingend in der lokalen Anwendung IS ABV erfasst werden.

Eingabe- und Übermittlungsvariante 1

Eingabe- und Übermittlungsvariante 1

Schnittstelle Variante 2:

Wenn sich eine Tierarztpraxis/-klinik für Variante 2 entscheidet, erfolgt die Eingabe sämtlicher Verschreibungen (Einzeltiertherapie, Abgabe auf Vorrat, Gruppentherapie) in der lokalen Anwendung IS ABV.

Die Praxissoftware kann eine Schnittstelle Variante 2 umsetzen, welche folgende Komponenten beinhalten kann:

1.    «Hinweg»: Aus der Praxissoftware wird die lokale Anwendung IS ABV aufgerufen, gewisse Grunddaten können bereits in die Verschreibung übernommen werden

2.    «Rückweg»: Die abgeschlossene Verschreibung wird in Form einer XML-Datei abgelegt, auf welche die Praxissoftware wiederum zugreifen kann, um die enthaltenen Daten weiterzuverwenden.

Eingabe- und Übermittlungsvariante 2

Eingabe- und Übermittlungsvariante 2

Die Tierarztpraxis/-klinik entscheidet sich bei der Registrierung im IS ABV nach Absprache mit dem Praxissoftwarehersteller, mit welcher Variante sie arbeiten will. Die gewählte Variante gilt immer für die ganze Praxis oder Klinik (angemeldete UID/Zusatz), kann aber jeweils per 21. jedes Monats gewechselt werden.

Wählt eine Tierarztpraxis/-klinik die Variante 1, so erhält sie (zusätzlich zum Token für die lokale Anwendung IS ABV) ein Token, welches für die Authentifizierung innerhalb der Praxissoftware verwendet werden kann.

Wählt die Tierarztpraxis/-klinik die Variante 1, kann sie sowohl eine Schnittstelle Variante 1 wie auch eine Schnittstelle Variante 2 nutzen. Der mögliche Ablauf ist wie folgt:

  • Einzeltiertherapien und Abgaben auf Vorrat werden in der Praxissoftware (Schnittstelle Variante 1) erfasst und direkt an den IS ABV Server übermittelt;
  • Für Gruppentherapien kann aus der Praxissoftware ein Wechsel in die lokale Anwendung IS ABV erfolgen, ggf. mit anschliessender Rückübernahme der Daten (Schnittstelle Variante 2).

Umsetzung einer Schnittstelle zu IS ABV

Die Schnittstellenbeschreibung inkl. technischer Definitionen ist in den technischen Weisungen IS ABV zu finden («Weitere Informationen» > Register «Schnittstelle»). Alle weiteren Dokumente wie z.B. Swagger-Dateien sind ebenfalls in diesem Register abgelegt.

Bei Fragen zur Umsetzung der Schnittstelle oder um einen Testaccount zu erhalten, kontaktieren Sie bitte das BLV unter isabv@blv.admin.ch.

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Letzte Änderung 30.10.2019

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