CITES

CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) ist eine Handelskonvention mit dem Ziel, die Tier- und Pflanzenpopulation unserer Welt nachhaltig zu nutzen und zu erhalten.

World Wildlife Day 2019

Aktuell

Das Leben unter Wasser im Zentrum des World Wildlife Day

Jedes Jahr im März widmet sich der internationale Tag des Artenschutzes der Vielfalt der wilden Tier- und Pflanzenarten und macht auf die Bedeutung ihrer Erhaltung aufmerksam. Die Ausgabe 2019 ist dem Leben unter Wasser gewidmet. Insbesondere Meeresorganismen sind vielen sehr ernsthaften Bedrohungen ausgesetzt.

Das BLV setzt sich für die Vielfalt der aquatischen Ökosysteme ein:

  • Es unterstützt als ausführende Behörde des CITES-Übereinkommens Bemühungen um eine nachhaltige Nutzung der Meeresorganismen, die auf der Liste der bedrohten Arten stehen. In diesem Rahmen hat es für die nächste Konferenz der CITES-Vertragsparteien einen Antrag zur Analyse der Situation und des Schutzes der Meeresfische in Aquarien eingereicht.
  • Es bekämpft den illegalen Handel mit bedrohten Arten (CITES) wie im Fall der kürzlich in der Schweiz beschlagnahmten Aale.
  • Es vertritt die Schweiz in der internationalen Walfangkommission zum langfristigen Schutz dieser Säugetiere.
  • Es muss sicherstellen, dass nur Produkte aus der legalen Fischerei – und keine Produkte aus der illegalen, nicht gemeldeten und nicht regulierten Fischerei (engl. IUU) – in die Schweiz importiert werden.

Weitere Informationen: https://wildlifeday.org/

(28.02.2019)

 
Logo CITES

Schon vor langer Zeit wurde erkannt, dass sich der übermässige internationale Handel für viele Arten zu einer ernsthaften Gefahr entwickelt. Deshalb wurde 1973 das "Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen" - kurz CITES (auch bekannt als Washingtoner Artenschutzabkommen) - ins Leben gerufen. Die Schweiz gehört zu den Erstunterzeichnenden dieses Übereinkommens. Das Sekretariat von CITES befindet sich in Genf. Heute haben sich bereits über 180 Länder verpflichtet, zugunsten des Artenschutzes durch CITES zusammenzuarbeiten.

CITES – geregelter Handel mit geschützten Tier- und Pflanzenarten

Gefährdete Tier- und Pflanzenarten sollen nur in dem Mass gehandelt werden, wie dies ihre natürlichen Bestände erlauben. Ein nachhaltiger, geregelter Handel ist dabei oft ein effizienterer Schutz als ein absolutes Handelsverbot. Als Handel im Sinne von CITES gilt jeder Grenzübertritt.

Der Export und Import von lebenden Tieren und Pflanzen oder deren Teilen und Produkten sind je nach Gefährdungsgrad entweder verboten oder brauchen eine Bewilligung.

Mittlerweile befinden sich mehr als 5'000 Tier- und 28'000 Pflanzenarten in den CITES-Anhängen (siehe „Weitere Informationen“). Die durch CITES geschützten Arten sind je nach Gefährdungsgrad in drei Schutzstufen eingeteilt.

CITES-Anhänge

  • Anhang I: Im Anhang I aufgeführte Arten sind akut gefährdet. Der Handel mit diesen Exemplaren ist stark eingeschränkt oder verboten (z.B. Elfenbein, Schildpattprodukte). Ausgenommen sind u.a. Vorerwerbsexemplare*, Produkte, die nachweislich von Zuchttieren stammen, sowie solche für Erhaltungszuchtprogramme und Forschungszwecke.

  • Die im CITES Anhang II und III aufgeführten Arten könnten gefährdet werden, wenn deren Handel nicht kontrolliert würde.
     

* Vorerwerbsexemplare: Exemplare, welche in den Handel kamen, bevor das Übereinkommen für die betreffende Art in Kraft trat (z.B. Antiquitäten mit Elfenbein).

CITES und die Schweiz

Als Vollzugsbehörde von CITES leistet das BLV einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zur Erhaltung von Tier- und Pflanzenarten und ihren Lebensräumen. In der Schweiz sind für den Import und den Export von CITES-Exemplaren meist eine Einfuhrbewilligung und eine Ausfuhrbewilligung notwendig. Diese werden vom BLV ausgestellt.

Weitere Informationen

Letzte Änderung 01.03.2019

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