Fipronil: Eier-Importe in die Schweiz betroffen

Bern, 04.08.2017 - Bei Eier-Lieferungen aus den Niederlanden in die Schweiz sind positive Rückstände des Insektizids Fipronil festgestellt worden. Die Feststellungen erfolgten im Rahmen von Selbstkontrollen durch Schweizer Eier-Importeure. Die bisher gefundenen Mengen an Fipronil führen zu keiner Gesundheitsgefährdung der Konsumentinnen und Konsumenten.

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) klärt zusammen mit den kantonalen Vollzugsorganen und den Importbetrieben das Ausmass ab. Die bisherigen Funde betreffen Eier-Lieferungen aus sieben niederländischen Betrieben. Diese Eier sind auch in die Verkaufsregale gelangt.

Bei den betroffenen Eiern ist eine Rücknahme aus dem Verkauf angebracht. Auf Grund der bisher gefundenen Werte ist für die Konsumentinnen und Konsumenten von keiner Gesundheitsgefährdung auszugehen.

Der Einsatz des Insektizids Fipronil ist in der Schweizer Landwirtschaft seit 2014 verboten. Das BLV hat keine Hinweise darauf, dass Fipronil in der Schweiz in Hühnerbetrieben eingesetzt wird. Das Insektizid wurde für den Einsatz gegen Flöhe, Läuse, Zecken oder Schaben und Milben hergestellt.


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Letzte Änderung 25.08.2016

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