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Schweine

Tierfreundliche Haltung, artgerechter Umgang und gesetzlich geregelte Eingriffe fördern Gesundheit und Wohlbefinden von Schweinen. Wer Schweine hält oder züchtet, trägt Verantwortung – und braucht dafür das nötige Wissen und Können.

Haltung und Umgang

Tierfreundliche Haltung fördert Gesundheit und Wohlbefinden der Schweine. Wichtig sind Bewegung, Beschäftigung, Luft und Licht. Die Verantwortung liegt bei den Tierhaltenden. In naturnahen, strukturierten Lebensräumen zeigen Hausschweine noch heute viele Verhaltensweisen ihrer wilden Vorfahren.

Tierverkehr

Die Kennzeichnung und Registrierung von Schweinen bilden die Grundlage der Tierverkehrskontrolle. Diese ermöglicht eine effiziente Seuchenbekämpfung und kann ein Verschleppen von Tierseuchen verhindern. Beim Verstellen von Tieren muss ein Begleitdokument ausgestellt werden.

Fortpflanzung und Zucht

Krankheiten

Schweinekrankheiten können grosse wirtschaftliche Schäden verursachen. Alle Krankheiten, die in der Tierseuchenverordnung aufgeführt sind, gelten in der Schweiz als meldepflichtige Tierseuchen.

Neben den meldepflichtigen Seuchen gibt es weitere relevante Schweinekrankheiten, die nicht in der Tierseuchenverordnung aufgeführt sind. Auch diese Krankheiten oder Verletzungen bei Schweinen müssen angemessen behandelt werden.

Mit der konsequenten Umsetzung von Biosicherheitsmassnahmen schützen Tierhaltende ihren Tierbestand vor Tierseuchen. Achten Sie insbesondere beim Tierzukauf auf die Herkunft der Tiere und melden Sie auffälliges Verhalten und Krankheitsanzeichen der Tiere umgehend der Tierärztin oder dem Tierarzt.

Übersicht aller Tierseuchen

Schmerzhafte Eingriffe

Ausbildungen

Wenn Sie mehr als drei Schweine halten, benötigen Sie einen Sachkundenachweis – ausser, Sie verfügen über eine landwirtschaftliche Ausbildung. Auch für die Frühkastration eigener Ferkel ist dieser Nachweis erforderlich.

Weitere Informationen