Trichinellose
Trichinellose ist eine Parasitenkrankheit, die verschiedene Säugetiere befallen und über rohes Fleisch auf den Menschen übertragen werden können. Es handelt sich somit um eine Zoonose.
Grundlagen zur Krankheit
Die Trichinellose wird durch Trichinellen verursacht. Trichinellen sind kleine Fadenwürmer (Nematoden), die viele verschiedene Säugetiere, einschliesslich des Menschen, Vögel und Reptilien befallen können. Die Ansteckung erfolgt durch den Verzehr infizierten Muskelgewebes. Besondere Bedeutung für eine Infektion des Menschen haben Tiere, die der Lebensmittelgewinnung dienen – darunter je nach Landesgewohnheiten vor allem Schweine, aber auch Pferde, Bären oder Robben. Mehr Informationen finden Sie unter Parasitäre Erreger in Lebensmitteln
Symptome und Verlauf
Infektionen bei Schweinen und anderen Tieren verlaufen meist ohne erkennbare Symptome.
Informationen zur Trichinellose beim Menschen
Vorkommen und Verbreitung
Die Trichinellose kommt unabhängig von klimatischen Bedingungen bei Haus- und Wildtieren weltweit vor, die Verbreitung variiert jedoch. Während Hausschweine in der Schweiz und weiten Gebieten Europas nicht mehr betroffen sind, sind Trichinellen insbesondere bei Wildkarnivoren (Fuchs, Luchs) noch verbreitet.
Es besteht damit ein gewisses Risiko, dass Tiere, die draussen gehalten werden, sich über den Kontakt zu Wildtieren anstecken.