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Newcastle-Krankheit (ND)

Die Newcastle-Krankheit ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Geflügel, Sie verläuft oft schwer und ist weltweit verbreitet. In der Schweiz ist die Krankheit selten, erfordert dennoch Schutzmassnahmen.

Grundlagen zur Krankheit

Die Newcastle-Krankheit (Newcastle Disease, ND) ist eine hochansteckende Viruserkrankung des Geflügels. Auch Wildvögel können sie verbreiten. Am häufigsten sind Hühnervögel betroffen, aber auch Gänse, Enten, Tauben, Zier- und Wildvögel können erkranken.

Die Krankheit kann in seltener Fällen auf Menschen übertragen werden und betrifft vor allem Personen, die mit Geflügel arbeiten. Die Krankheit verläuft in der Regel sehr mild, kann aber eine Bindehautentzündung verursachen.

Symptome und Verlauf

Zum Teil bleiben infizierte Tiere symptomfrei. In anderen Fällen verläuft die Krankheit schwer. Zu den ersten Anzeichen gehören Appetitlosigkeit, Fieber, Müdigkeit und vermehrtes Trinken. Erkrankte Tiere sitzen oft mit offenem Schnabel in dunklen Ecken, schnarchen beim Atmen und niesen häufig.

Je nach Virusstamm kann der Verlauf unterschiedlich schwer sein. In akuten Fällen sterben 90% bis 100% der Tiere.

Das Newcastle-Disease-Virus gehört zur Familie der Paramyxoviridae. Es kann durch importiertes Geflügel oder Wildvögel in Bestände eingeschleppt werden.

Vorkommen und Verbreitung

Diagnostik, Bekämpfung und Schutz