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Lumpy skin disease (Dermatitis nodularis)

Die Lumpy Skin Disease (LSD), auch Lumpy-Skin-Krankheit genannt, ist eine Viruskrankheit bei Rindern, Büffeln und Bisons. Sie verursacht Hautveränderungen und Fieber und ist für den Menschen ungefährlich. Hier erfahren Sie mehr zu Symptomen und Verbreitung.

Impfzonen und Präventionsmassnahmen gegen die Lumpy-Skin-Krankheit in der Schweiz seit Juni 2025

Seit Ende Juni 2025 hat das BLV nach dem Auftreten der Lumpy-Skin-Krankheit in Frankreich Präventionsmassnahmen angeordnet. Ziel ist es, eine Einschleppung in die Schweiz zu verhindern und Tiere zu schützen.

Im Kanton Genf sowie in Teilen der Kantone Waadt und Wallis gelten Impfzonen mit Impfpflicht. Die kantonalen Veterinärdienste organisieren die Impfungen. Ausserhalb dieser Zonen bleiben Impfungen verboten.

Verdachtsfälle sind umgehend einer Tierärztin oder einem Tierarzt zu melden. Für den Menschen ist die Krankheit ungefährlich.

Grundlagen zur Krankheit

Die Krankheit betrifft Rinder, Büffel und Bisons. Sie verursacht wirtschaftliche Verluste, vor allem durch geringere Milchleistung und Hautschäden. Für den Menschen ist sie ungefährlich.

Symptome und Verlauf

Bei infizierten Rindern bilden sich Hautknoten von 0,5 bis 5 cm Durchmesser. Die betroffenen Hautstellen sterben nach fünf bis sieben Wochen ab.

Die Tiere zeigen ausserdem Symptome wie Fieber, Antriebslosigkeit, Leistungsrückgang, Appetitlosigkeit, Nasen- und Augenausfluss sowie vergrösserte Lymphknoten. Die Krankheit verläuft nur in sehr seltenen Fällen tödlich.

Vorkommen und Verbreitung

Der Erreger ist ein Virus der Gattung Capripoxvirus. Er wird meist durch stechende Mücken und Fliegen übertragen, seltener durch direkten Tierkontakt.

Die Krankheit kam lange vor allem in Afrika und der Türkei vor. Ab 2015 breitete sie sich in Südosteuropa aus (Griechenland, Bulgarien, Mazedonien, Serbien, Kosovo). Die Tötung und fachgerechte Entsorgung der Tiere in betroffenen Beständen sowie gezielte Impfkampagnen konnten die Ausbrüche erfolgreich eindämmen.

Im Sommer 2025 wurden Fälle in Italien (Sardinien, Lombardei) sowie in Frankreich (Savoie, Haute-Savoie, Ain) gemeldet. In der Schweiz gibt es bisher keine bestätigten Fälle.

Diagnostik, Bekämpfung und Schutz

Die folgenden Massnahmen helfen, die Krankheit früh zu erkennen, einzudämmen und Tiere zu schützen.