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Lamas und Alpakas

Ob Haltung, Pflege oder Seuchenschutz: Erfahren Sie, wie Sie Lamas und Alpakas artgerecht halten, Krankheiten erkennen und vorbeugen – und welche Ausbildung für die Tierhaltung notwendig ist.

Haltung

Lamas und Alpakas müssen in Gruppen mit Artgenossen leben – auch wenn sie als Schutztiere für andere Tierarten dienen.

Tierverkehr

Die Tierverkehrskontrolle ermöglicht eine effiziente Seuchenbekämpfung und kann ein Verschleppen von Tierseuchen verhindern. Beim Verstellen von Neuweltkameliden in einem anderen Betrieb muss ein Begleitdokument erstellt werden.

Krankheiten

Tierkrankheiten können grosse wirtschaftliche Schäden verursachen. Alle Krankheiten, die in der Tierseuchenverordnung aufgeführt sind, gelten in der Schweiz als meldepflichtige Tierseuchen.

Neben den meldepflichtigen Seuchen gibt es weitere relevante Krankheiten, die nicht in der Tierseuchenverordnung aufgeführt sind. Auch diese Krankheiten oder Verletzungen bei Lamas und Alpakas müssen angemessen behandelt werden.

Mit der konsequenten Umsetzung von Biosicherheitsmassnahmen schützen Tierhaltende ihren Tierbestand vor Tierseuchen. Achten Sie insbesondere beim Tierzukauf auf die Herkunft der Tiere und melden Sie auffälliges Verhalten und Krankheitsanzeichen der Tiere umgehend der Tierärztin oder dem Tierarzt.

Übersicht aller Tierseuchen

Ausbildungen

Wer Lamas oder Alpakas hält, muss sachkundig sein.

  • Über zehn Grossvieheinheiten: Eine landwirtschaftliche Ausbildung ist erforderlich.
  • Unter zehn Grossvieheinheiten: Die betreuende Person muss einen Sachkundenachweis erbringen.

Bereits vor dem 1. September 2008 registrierte Tierhaltende müssen die Ausbildung nicht nachholen. Landwirtinnen und Landwirte sind vom Sachkundenachweis befreit.

Die Ausbildung kann bei Organisationen absolviert werden, die vom BLV anerkannt sind: