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Kleiner Beutenkäfer

Der Kleine Beutenkäfer (Aethina tumida) bedroht Bienenvölker weltweit. In der Schweiz wurde er bisher nicht entdeckt, das Risiko der Einschleppung ist aber gross.

Grundlagen zur Krankheit

Der Kleine Beutenkäfer (Aethina tumida) ist ein gefährlicher Schädling für Honigbienen und Hummeln. Die 5–7 mm langen, dunkelbraunen Käfer und ihre Larven fressen Honig, Pollen und bevorzugt die Bienenbrut. Für Menschen besteht keine Gefahr.

Symptome und Verlauf

Der Kleine Beutenkäfer und seine Larven fressen Honig, Pollen und Bienenbrut. Sie schwächen das Bienenvolk erheblich: Honig beginnt zu gären, Waben brechen zusammen. Befallene Völker gehen zugrunde oder fliehen. Auch gelagertes Imkereimaterial wird befallen.

Vorkommen und Verbreitung

Der Kleine Beutenkäfer versteckt sich in Bienenstöcken und breitet sich durch Schwärmen (bis zu 15 km) sowie durch Transport von Imkereimaterial aus.

Diagnostik, Bekämpfung und Schutz