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Hühner und anderes Geflügel

Beim Hausgeflügel wird zwischen Haushühnern, Truthühnern, Hausgänsen und Hausenten unterschieden. Jede Geflügelkategorie hat ihre eigenen Anforderungen und Bedürfnisse.

Informationen für die private Hühnerhaltung

Hühner sind gesellige Tiere mit einem ausgeprägten Verhalten. Damit sie gesund bleiben, brauchen sie ausreichend Platz zum Scharren, Picken und Staubbaden – idealerweise mit Auslauf.

Haltung

Damit Ihre Hühner ihr natürliches Verhalten ausleben können, brauchen sie eine passende Umgebung. Dazu gehören funktionale Bereiche fürs Fressen und Trinken, Einstreu zum Scharren und Picken sowie ruhige Zonen zum Ausruhen. Eine klare räumliche Trennung fördert das artgemässes Verhalten.

Umgang

Tierverkehrskontrolle

Die Tierverkehrskontrolle ermöglicht eine effiziente Seuchenbekämpfung und kann ein Verschleppen von Tierseuchen verhindern.

Fortpflanzung und Zucht

Richten Sie Ihre Geflügelzucht konsequent auf gesunde Tiere aus. Achten Sie darauf, dass weder das Wohlergehen noch die Würde der Tiere durch bestimmte Zuchtmerkmale beeinträchtigt wird.

Verboten ist die Zucht von Tieren, bei denen durch genetische Veränderungen Körperteile oder Organe fehlen oder nicht mehr artgemäss genutzt werden können.

Krankheiten

Geflügelseuchen können grosse wirtschaftliche Schäden verursachen. Alle Krankheiten, die in der Tierseuchenverordnung aufgeführt sind, gelten in der Schweiz als meldepflichtige Tierseuchen.

Neben den meldepflichtigen Seuchen gibt es weitere relevante Rinderkrankheiten, die nicht in der Tierseuchenverordnung aufgeführt sind. Auch diese Krankheiten oder Verletzungen bei Geflügel müssen angemessen behandelt werden.

Mit der konsequenten Umsetzung von Biosicherheitsmassnahmen schützen Tierhaltende ihren Tierbestand vor Tierseuchen. Achten Sie insbesondere beim Tierzukauf auf die Herkunft der Tiere und melden Sie auffälliges Verhalten und Krankheitsanzeichen der Tiere umgehend der Tierärztin oder dem Tierarzt.

Übersicht aller Tierseuchen

Schmerzhafte Eingriffe

Verhaltensstörungen wie Federpicken und Kannibalismus treten bei Legehennen häufiger auf als bei Mastgeflügel.

Oft lassen sich solche Störungen durch gute Einstreuqualität und ausreichende Beschäftigung vermeiden. Wenn Kannibalismus auftritt, dürfen Sie den Stall vorübergehend abdunkeln – auch ohne Tageslicht. Solche Massnahmen müssen Sie sofort den kantonalen Behörden melden.

Ausbildungen