Bienen
Bienen sind wichtige Bestäuber von Pflanzen und leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag an unsere Ernährungssicherheit. Der Bund setzt sich mit Imkerorganisationen und Kantonen dafür ein, ihre Gesundheit zu fördern.
Der Bund arbeitet gemeinsam mit den Imkerorganisationen und den Kantonen daran, die Gesundheit der Honigbienen zu stärken, Krankheiten vorzubeugen und Seuchenfälle zu reduzieren. Zur Förderung der Bienengesundheit in der Schweiz wurde 2012 der nationale Bienengesundheitsdienst geschaffen, welcher von Bund, Kantone und Branche gemeinsam finanziert wird.
Das Zentrum für Bienenforschung von Agroscope betreibt im Auftrag des Bundes praxisorientierte Forschung für die Imkerei. Es arbeitet an der Verbesserung der Produktqualität und untersucht die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf Bienen. Zudem ist es das Referenzlabor für Bienenkrankheiten und berät das BLV und die Kantone in Fachfragen zur Bienengesundheit.
Tierverkehr
Die Kennzeichnung und Registrierung von Bienenständen bilden die Grundlage der Tierverkehrskontrolle. Diese ermöglicht eine effiziente Seuchenbekämpfung und kann ein Verschleppen von Tierseuchen verhindern.
Krankheiten
Die Tierseuchenverordnung legt fest, welche Bienenkrankheiten meldepflichtig sind und bekämpft beziehungsweise überwacht werden müssen.
Ein Beispiel ist die Sauerbrut – eine meldepflichtige Bienenseuche, die in der Schweiz seit einigen Jahren wirksam bekämpft wird. Der Kleine Beutenkäfer ist hierzulande bisher nicht aufgetreten. Weil er grossen Schaden anrichten kann, ist sein Auftreten umgehend der Bieneninspektorin oder dem Bieneninspektor zu melden– so kann rasch reagiert werden. Die Varroamilbe gilt als überwachungsbedürftige Tierseuche und stellt aktuell die grösste Herausforderung für die Schweizer Imkerei dar.
