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West-Nil-Fieber (WNF)

West-Nil-Fieber (WNF) ist eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung. die für Vögel, Pferde und den Menschen von Bedeutung ist. Der Verlauf ist meistens symptomlos, kann aber bei Pferden und beim Menschen in seltenen Fällen tödlich verlaufen.

Grundlagen zur Krankheit

Das West-Nil-Virus (WNV), der Erreger der WNF-Krankheit, wird hauptsächlich zwischen Vögel und Mücken übertragen. Bei den meisten Vogelarten treten keine Symptome auf, einige Vogelarten (v.a. Rabenvögel, Greifvögel, Falken und Eulenarten) sind jedoch hoch empfänglich und können rasch an West Nile Fieber versterben.

Neben Vögeln können auch viele Säugetierarten infiziert werden, die aber in der Regel keine Symptome entwickeln und das Virus nicht weiterverbreiten können.

In seltenen Fällen können Pferde (ca. 10%) und Menschen (<1%) auch neurologische Symptome entwickeln.

Da die Krankheit vom Tier auf den Menschen übertragbar ist, gilt das West-Nil-Fieber als Zoonose.

Symptome und Verlauf

Infizierte Tiere zeigen je nach Art unterschiedlich starke Symptome – von Fieber bis zu schweren neurologischen Ausfällen und Tod. Beim Menschen verläuft die Krankheit meist mild, kann in seltenen Fällen aber schwerwiegende Komplikationen verursachen.

Vorkommen und Verbreitung

Das Virus breitet sich in Europa in der mückenaktiven Zeit zunehmend aus.  Sowohl die Überträger (Mücken) als auch die natürlichen Wirte (Wildvögel) kommen in der Schweiz vor. Das Virus wurde auch schon in Stechmücken im Tessin nachgewiesen.

Diagnostik, Bekämpfung und Schutz