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Varroatose der Bienen

Die Varroatose ist eine weltweit verbreitete Bienenkrankheit. Sie wird durch die Milbe Varroa destructor verursacht und schwächt Brut und Bienen stark. Ohne Behandlung kann ein ganzer Bienenstock eingehen. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich.

Grundlagen zur Krankheit

Die Varroamilbe schädigt die Bienen und ihre Brut und macht sie anfällig für weitere Krankheiten und Missbildungen. Ein starker Befall schwächt Bienenvölker so stark, dass sie daran sterben können. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich.

Symptome und Verlauf

Varroatose befällt Brut und Bienen. Besonders anfällig sind Larven von Drohnen und Arbeiterinnen sowie ausgewachsene Bienen.

Beim Öffnen gedeckelter Brut fallen Milben in verschiedenen Entwicklungsstadien auf. Befallene Drohnen zeigen oft Missbildungen (z. B. verkürzter Hinterleib, deformierte Flügel oder Gliedmassen). Jungbienen sterben frühzeitig.

Erwachsene Bienen wirken geschwächt und unruhig. Sie vernachlässigen ihre Brut und zeigen gestörtes Flug- und Sammelverhalten. Milben auf den Bienen sind meist schwer erkennbar, bei starkem Befall treten sie unter den Schuppen am Rücken oder Bauch hervor.

Ein schwerer Befall kann ein ganzes Volk töten.

Vorkommen und Verbreitung

Die Varroamilbe verbreitet sich durch Räuberei, verirrte Drohnen oder Arbeiterinnen, wilde Schwärme sowie über Imkerinnen und Imker.

Die Krankheit tritt weltweit auf und ist in der Schweiz häufig.

Aktuelle Seuchenlage: Datenbank Tierseuchenfälle Schweiz

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