Tracheenmilben-Krankheit
Die Tracheenmilbe (Acarapis woodi) befällt Honigbienen, schädigt deren Atemwege und macht sie flugunfähig. Die Krankheit ist weltweit verbreitet, auch in der Schweiz. Sie wird direkt zwischen Bienen übertragen. Für Menschen ist die Milbe nicht gefährlich.
Grundlagen zur Krankheit
Die Tracheenmilbe Acarapis woodi befällt ausgewachsene Honigbienen und lebt in deren Atemwegen. Sie beeinträchtigt die Atmung und schwächt die Tiere. Die Milbe ist für den Menschen ungefährlich.
Symptome und Verlauf
Die Tracheenmilbe befällt als Parasit ausgewachsene Bienen und stört ihre Atmung. Infizierte Bienen werden flugunfähig und bewegen sich auffällig krabbelnd oder hüpfend vor dem Flugloch. Besonders im Frühjahr können geschädigte Völker stark geschwächt werden oder eingehen.
Vorkommen und Verbreitung
Die Tracheenmilbe wird direkt von Biene zu Biene übertragen. Zwischen Bienenvölkern verbreitet sich der Parasit durch Räuberei oder das Verfliegen von Arbeiterinnen und Drohnen. Auch der Zukauf befallener Völker oder Königinnen kann zur Einschleppung führen.
Die Milbe ist weltweit verbreitet. In der Schweiz kommt sie sehr selten vor.