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Europäische Landschildkröten

Europäische Landschildkröten benötigen eine sorgfältig gestaltete Umgebung, passende Ernährung und regelmässige Beobachtung. Auch Kenntnisse zu Gesundheit, Verhalten, Fortpflanzung und Zucht sind wichtig, um die Tiere über Jahrzehnte artgerecht zu halten.

Haltung und Pflege

Europäische Landschildkröten wie die Breitrand-, Griechische und Maurische Landschildkröte können über 80 Jahre alt werden. Wer sie als Heimtiere hält, übernimmt eine jahrzehntelange Verantwortung. Eine artgerechte Freilandhaltung ist dafür unerlässlich. Schildkröten sind zudem keine geeigneten Heimtiere für Kinder – nicht zuletzt, weil sie keine Kuscheltiere sind.

Damit Schildkröten gesund bleiben und ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben können, brauchen sie ein gut gestaltetes Freilandgehege, die richtige Ernährung und eine sorgfältige tägliche Beobachtung.

Fortpflanzung und Zucht

Griechische Landschildkröten vermehren sich langsam. Werden jedoch beide Geschlechter gehalten, legen die Tiere früher oder später Eier. In einem durchschnittlichen Sommer entwickeln sich die Eier nicht ausreichend, da die notwendige Wärme fehlt. Für eine erfolgreiche Nachzucht müssen sie daher in einen speziell konstruierten Brutkasten gelegt werden.

Ist Nachwuchs nicht erwünscht, sollten die Eier nicht ausgebrütet werden. Wer Jungtiere züchten möchte, muss sich frühzeitig um geeignete Plätze für den späteren Nachwuchs kümmern.

Wer Heimtiere gewerbsmässig hält oder züchtet, benötigt eine kantonale Bewilligung des zuständigen Veterinärdienstes und eine entsprechende Ausbildung.

Mehr Informationen:

Tierschutz beim Züchten