Lungenseuche der Rinder
Die Lungenseuche ist eine bakterielle Infektionskrankheit bei Rindern, die weltweit bei Rindern vorkommt. In der Schweiz gilt sie als ausgerottet. Für Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich.
Grundlagen zur Krankheit
Die Lungenseuche ist eine bakterielle Infektion bei Rindern. Der Erreger ist das Bakterium Mycoplasma mycoides ssp. Mycoides. Typisch sind Schädigungen der Lunge und des Brustfells. In Teilen Afrikas und Asiens führt die Krankheit zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten.
Nur Rinder sind betroffen – für Menschen ist die Krankheit ungefährlich.
Symptome und Verlauf
Die Symptome unterscheiden sich je nach Verlauf:
- Bei schweren Verläufen: plötzliches hohes Fieber, weniger Milch, Fressunlust, Husten, Atemnot. Die Tiere können innert 3–5 Wochen sterben.
- In Europa kommen häufiger mildere, chronische Formen vor: Die Tiere magern ab und leisten weniger. Kälber unter 6 Monaten zeigen geschwollene Gelenke und lahmen.
Vorkommen und Verbreitung
Die Krankheit wird über Tröpfchen beim Husten übertragen. Auch Tiere ohne Symptome können den Erreger über mehr als ein Jahr ausscheiden. Stallhaltung begünstigt Neuinfektionen.