Krebspest
Die Krebspest ist eine akute Eipilzerkrankung, die den Panzer einheimischer Krebse zerstört und fast immer tödlich verläuft. Sichtbare Symptome sind dunkle Flecken, Gliedmassenverlust und Mattigkeit.
Grundlagen zur Krankheit
Die Krebspest ist eine akute Eipilzerkrankung, die bei einheimischen Krebsen fast immer tödlich verläuft. Der Eipilz Aphanomyces astaci zerstört den Panzer der Tiere. Für Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich.
Symptome und Verlauf
Erkrankte Krebse wirken auch tagsüber matt und sind gut sichtbar. Heben Sie ein betroffenes Tier aus dem Wasser, lässt es die Scheren hängen und zeigt keine Abwehrreaktion. Oft fehlen Gliedmassen oder Teile davon, und auf dem Panzer erscheinen dunkle Flecken. Bei einheimischen Krebsen sterben fast alle infizierten Tiere.
Ein Hinweis auf die Krankheit sind viele tote einheimische Krebse in einem Gewässer. An ihnen wachsen watteartige Pilzfäden, besonders an Gelenken und Augen. Amerikanische Krebsarten sterben in der Regel nicht, tragen den Erreger aber in sich.
Vorkommen und Verbreitung
Der Eipilz ist weltweit verbreitet. Er überlebt lange auf toten Krebsen und seine Sporen bleiben bis zu fünf Tage im Wasser infektiös.
Ansteckungsquellen sind:
- erkrankte oder tote Krebse,
- nicht einheimische, infizierte Krebse,
- Fische aus verseuchten Gebieten,
- verseuchte Geräte wie Stiefel, Kleider oder Netze.