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Faulbrut der Bienen

Die Faulbrut ist eine sehr ansteckende bakterielle Krankheit der Bienenbrut. Sie gefährdet vor allem die ein bis zwei Tage alten Maden der Honigbienen.

Grundlagen zur Krankheit

Die Faulbrut ist eine gefährliche Krankheit, die ausschliesslich Bienen betrifft. Der Erreger ist das Bakterium Paenibacillus larvae. Besonders anfällig sind ein bis zwei Tage alte Maden der Honigbienen. Für Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich.

Symptome und Verlauf

Die Krankheit verläuft langsam. Meist sterben befallene Maden erst nach der Deckelung im Steckmaden- oder Puppenstadium. Sie zersetzen sich zu einer gelbbraunen, dunkler werdenden, fadenziehenden Masse.

Befallene Zelldeckel sinken ein und es entstehen Löcher. Der infizierte Zellinhalt trocknet ein und bildet schwer entfernbaren Schorf am Zellgrund. Frische Infektionen riechen nach Quark.

Vorkommen und Verbreitung

Die Sporen des Erregers sind extrem widerstandsfähig und bleiben jahrzehntelang ansteckend – auch bei Trockenheit, Nässe, Hitze oder Kälte.

Die Übertragung erfolgt meist indirekt über Futter, Räuberei, verseuchtes Bienenfutter oder Honig. Auch kontaminierte Waben, Geräte, Zukäufe oder Imkerinnen und Imker selbst können die Krankheit verbreiten.

Bienen, die tote Maden oder Puppen reinigen, übertragen Sporen auf neue Brut.

Die Krankheit ist weltweit verbreitet und tritt auch in der Schweiz häufig auf.

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