Zum Hauptinhalt springen

Beschälseuche

Die Beschälseuche ist eine ansteckende Krankheit bei Pferden und Eseln. Sie verläuft in mehreren Phasen mit Fieber, Hautveränderungen und Lähmungen. Für Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich.

Grundlagen zur Krankheit

Die Beschälseuche ist eine ansteckende Krankheit bei Pferden und Eseln. Verursacht wird die Krankheit durch den Einzeller Trypanosoma equiperdum. Sie wird hauptsächlich beim Deckakt übertragen. In der Schweiz ist die Krankheit bisher nicht aufgetreten. Für den Menschen ist die Beschälseuche ungefährlich.

Esel, die sich anstecken, zeigen meist keine typischen Krankheitsanzeichen.

Symptome und Verlauf

Die Krankheit verläuft in mehreren Phasen. Gemeinsames Merkmal aller Stadien ist wiederkehrendes Fieber.

  • Erste Phase: Entzündungen an den äusseren Geschlechtsorganen bei Hengsten und Stuten. Auf Schleimhäuten von Scheide, Penis und Vorhaut entstehen Knötchen und Bläschen. Stuten zeigen schleimig-eitrigen Scheidenausfluss. Nach dem Abheilen bleiben farblose Flecken zurück.
  • Zweite Phase: Es bilden sich Hautflecken mit einem Durchmesser von zwei bis zehn Zentimeter.
  • Dritte Phase: Die Tiere wirken teilnahmslos, schwach und fressen wenig. Sie magern zunehmend ab. Im Endstadium reagieren sie überempfindlich auf Berührungen und zeigen Lähmungen, vor allem an den Hinterbeinen.

Vorkommen und Verbreitung

Die Ansteckung erfolgt hauptsächlich beim Decken. In tropischen und subtropischen Regionen kann die Krankheit auch durch Insektenstiche übertragen werden.

Diagnostik, Bekämpfung und Schutz