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Aujeszkysche Krankheit

Die Aujeszkysche Krankheit ist eine ansteckende Viruskrankheit bei Schweinen. Sie kann selten auch andere Tiere befallen und endet bei diesen meist tödlich. Die Schweiz ist frei von der Krankheit. Sie ist für Menschen nicht gefährlich.

Grundlagen zur Krankheit

Die Aujeszkysche Krankheit ist eine fieberhafte Viruskrankheit, die vor allem Schweine betrifft. Auch andere Tiere wie Rinder, Schafe, Ziegen, Hunde, Katzen und Nagetiere können sich anstecken. Bei diesen verläuft die Krankheit meist tödlich, da das Nervensystem stark geschädigt wird. Der Erreger ist das Herpesvirus suis Typ I .

Für den Menschen ist die Aujeszkysche Krankheit ungefährlich.

Symptome und Verlauf

Die Krankheit verläuft bei Schweinen unterschiedlich. Je nach Alter der Tiere befällt das Virus das Zentralnervensystem, den Respirations- oder den Reproduktionsapparat:

  • Ferkel über zwei Wochen erkranken seltener schwer. Sie zeigen Fieber, Erbrechen und Koordinationsstörungen.
  • Mastschweine husten und haben Nasenausfluss.
  • Bei trächtigen Tieren kommt es häufig zu Fehlgeburten oder zur Geburt mumifizierter Ferkel.

Manche Schweine zeigen gar keine Krankheitszeichen, obwohl sie vom Virus befallen sind.

Vorkommen und Verbreitung

Die Ansteckung erfolgt vor allem über direkten Kontakt mit Maul- oder Nasensekret. Auch der Samen oder das Vaginalsekret infizierter Tiere kann das Virus übertragen. Das Virus verbreitet sich zudem über die Luft.

Besonders riskant ist der Zukauf infizierter Tiere oder Samen – vor allem dann, wenn keine Symptome sichtbar sind.

Früher war die Verfütterung von nicht erhitzten Speiseabfällen eine wichtige Infektionsquelle. Diese Praxis ist heute allerdings verboten.

Diagnostik, Bekämpfung und Schutz