Afrikanische Pferdepest
Die Afrikanische Pferdepest ist eine durch Mücken übertragene Viruskrankheit, die vor allem Pferde betrifft. Der Verlauf kann schwer sein, mit hoher Sterblichkeit. Für Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich.
Grundlagen zur Krankheit
Die Afrikanische Pferdepest ist eine Viruskrankheit, die vor allem Pferde betrifft. Auch Maultiere, Esel und Zebras können sich anstecken, zeigen aber seltener schwere Symptome. Der Erreger ist ein Virus aus der Gruppe der Orbiviren. Die Krankheit wird durch Insekten übertragen. Bei einem ersten Ausbruch ist die Sterblichkeit bei Pferden oft sehr hoch.
Für den Menschen ist die Afrikanische Pferdepest ungefährlich.
Symptome und Verlauf
Die Krankheit kann in vier unterschiedlichen Formen auftreten:
- Lungenform: hohes Fieber, Husten, schaumiger Ausfluss aus der Nase und Atemnot. Die Sterblichkeit liegt bei bis zu 95 %.
- Herzform: Fieber, Schwellungen am Kopf und Hals, sowie Veränderungen an den Schleimhäuten. Etwa die Hälfte der betroffenen Tiere stirbt.
- Lungen-Herz-Form: Die Tiere zeigen Anzeichen beider Formen.
- Milde Form (Horse Sickness Fever): Die Tiere haben 5 bis 8 Tage lang Fieber, danach erholen sie sich vollständig.
Vorkommen und Verbreitung
Die Übertragung erfolgt durch Mücken der Gattung Culicoides (Gnitzen). Deshalb treten Krankheitsfälle vor allem während der Mückensaison auf.
Eine direkte Ansteckung von Tier zu Tier findet nicht statt. Übertragungen durch gebrauchte Spritzen sind aber möglich.