Virale hämorrhagische Krankheit der Kaninchen (VHK)
Die virale hämorrhagische Krankheit (VHK) ist eine sehr ansteckende und oft tödlich verlaufende Viruserkrankung bei Wild- und Hauskaninchen. Für den Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich.
Grundlagen zur Krankheit
Die virale hämorrhagische Krankheit (VHK) betrifft Wild- und Hauskaninchen. Die Krankheit ist sehr ansteckend und verläuft meist tödlich. Für den Menschen ist sie ungefährlich.
Symptome und Verlauf
VHK wird durch zwei Virusvarianten ausgelöst: RHDV-1a und RHDV-2. Erkrankte Tiere zeigen oft:
- Teilnahmslosigkeit
- Fieber
- erschwerte Atmung
- Koordinationsstörungen und Zittern
Kurz vor dem Tod kommt es meist zu Krämpfen und Nasenbluten. Bei einer Infektion mit der Virusvariante RHD-1a kann der Verlauf mild sein und die Tiere genesen spontan.
Vorkommen und Verbreitung
Das Virus (RHDV) überlebt lange in trockener Umgebung oder tiefgekühlt (z. B. in Kaninchenfleisch). Die Übertragung erfolgt:
- direkt von Tier zu Tier, z. B. an Ausstellungen
- über Ausscheidungen wie Kot und Urin
- indirekt durch verseuchtes Futter, Einstreu oder Haar