Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR)
Die Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR) schützt die Wirksamkeit von Antibiotika. Bund und Fachstellen arbeiten dafür im One-Health-Ansatz zusammen und setzen mit dem Aktionsplan 2024–2027 gezielte Massnahmen für Mensch, Tier und Umwelt um.
StAR – Strategie Antibiotikaresistenzen
Antibiotika sollen auch künftig wirksam bleiben. Um Resistenzen einzudämmen, hat der Bund 2015 die Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR) lanciert. Resistente Erreger betreffen Menschen, Tiere und die Umwelt gleichermassen.
Deshalb arbeiten das Bundesamt für Gesundheit (BAG), das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW), das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) im sogenannten «One Health» Ansatz eng zusammen. Das BLV koordiniert dabei die Massnahmen im Bereich Tiergesundheit und stimmt sie mit den relevanten Akteuren ab.
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StAR – Strategie Antibiotikaresistenzen
Die Schwerpunkte von StAR
Am 26. Juni 2024 hat der Bundesrat den One-Health-Aktionsplan StAR 2024–2027 verabschiedet. Der Aktionsplan konkretisiert die Ziele der Strategie und setzt drei Schwerpunkte.
- Verbindlichkeit stärken: Hilfsmittel wie Therapieleitfäden und Richtlinien sollen besser bekannt und im Alltag konsequent angewendet werden.
- Innovation gezielt nutzen: Neue Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse fliessen systematisch ein. Dazu gehört unter anderem die Erhebung von Sequenzdaten zur Überwachung von Resistenzen. So lassen sich Übertragungswege besser verstehen. Zudem prüft der Aktionsplan neue Anreize, um die Versorgung mit Antibiotika zu sichern.
- Nachhaltige Strukturen schaffen: Der Aktionsplan verankert Strukturen und Prozesse zur langfristigen Bekämpfung von Resistenzen. Dafür werden auch gesetzliche Grundlagen geschaffen.
