Öffentliche Warnungen und Rückrufe von Lebensmitteln
Das BLV veröffentlicht Rückrufe und öffentliche Warnungen von Lebensmitteln, welche die Gesundheit gefährden.
Öffentliche Warnungen
Öffentliche Warnung: Falsches Verbrauchsdatum auf Pouletschnitzel von Migros
Das Verbrauchsdatum der Pouletschnitzel von Migros wurde fälschlicherweise mit dem 02.10.2026 angegeben. Das korrekte Verbrauchsdatum ist der 28.08.2026. Eine Gesundheitsgefährdung kann bei einem Konsum nach dem 28.08.2026 nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nach dem 28.08.2026 nicht mehr zu konsumieren. Migros hat das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
Öffentliche Warnung: Nicht deklarierte Allergene in Naturaplan Bio Spinat gehackt, ungewürzt von Coop
In Naturaplan Bio Spinat gehackt, ungewürzt von Coop wurde aufgrund eines Verpackungsfehlers die Allergene Milch und Gluten nicht deklariert, da Rahmspinat abgepackt wurde. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt Personen mit einer Milch- oder Glutenallergie, das betroffene Produkt nicht zu konsumieren. Coop hat es umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
Öffentliche Warnung: Listerien in Lachsforellenprodukten des Unternehmens «Le Terroir du Léman Sàrl» nachgewiesen
In Lachsforellenprodukten des Unternehmens «Le Terroir du Léman Sàrl» wurden Listerien nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, die betroffenen Produkte nicht zu konsumieren. Das Unternehmen hat die Produkte umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
Öffentliche Warnung: Noroviren in Beerenmischung tiefgefroren
In tiefgekühlten Beeren wurden Noroviren nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu konsumieren. Lidl hat das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
Öffentliche Warnung: Listerien in Sandwich «Tramezzino Stellato Kebab Pomodoro, Cipolla» verkauft bei Denner
In Sandwich «Tramezzino Stellato Kebab Pomodoro, Cipolla» wurden Listerien nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu konsumieren. Denner hat es umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
Alle öffentlichen Warnungen und Rückrufe finden Sie auf «Recallswiss».
Rückrufe
- ALDI SUISSE AG ruft das Produkt «Flying Power – Sugarfree» aufgrund des nicht deklarierten Süssstoffs Aspartam zurück - 12.08.2026
- Migros ruft das Produkt «Pouletschnitzel paniert» wegen falschem Haltbarkeitsdatum zurück - 10.08.2026
- Manor ruft die Produkte «Filet de truite saumonée Suisse fumée au safran» und «Terrine de truite saumonée Suisse fumée» der Marke FMF Fumaisons wegen Nachweis von Listerien zurück (Eränzung zum Rückruf vom 06.08.2026) - 07.08.2026
- Manor ruft das Produkt «Filet de truite saumonée Suisse fumée à froid FMF Fumaisons» wegen Nachweis von Listerien zurück - 06.08.2026
- Manor ruft das Produkt «Escalope de dinde BIO» wegen Salmonellen zurück - 04.08.2026
Alle Rückrufe und öffentlichen Warnungen finden Sie auf «Recallswiss».
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Vorgehen bei gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln
Pflichten der Betriebe
Stellt ein Betrieb fest oder vermutet er, dass von ihm eingeführte, hergestellte, verarbeitete, behandelte, abgegebene oder vertriebene Lebensmittel die Gesundheit gefährdet haben oder gefährden können, muss er umgehend handeln. Er nimmt die betroffenen Produkte vom Markt und informiert die zuständige Vollzugsbehörde.
Rückruf bei bereits abgegebenen Produkten
Könnten die betroffenen Produkte bereits Konsumentinnen und Konsumenten erreicht haben, muss der Betrieb einen Rückruf veranlassen. Er informiert die Konsumentinnen und Konsumenten klar und verständlich über den Rückruf und dessen Grund.
Entscheid über eine öffentliche Warnung
Das BLV entscheidet in Rücksprache mit der zuständigen kantonalen Vollzugsbehörde, ob zusätzlich zum Rückruf eine öffentliche Warnung notwendig ist.
«RecallSwiss»: App warnt vor gefährlichen Produkten
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Jahresbericht 2024: Öffentliche Warnungen, Rückrufe und RASFF
Die Anzahl Meldungen zu nicht konformen Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen blieb 2024 in einem ähnlichen Umfang wie im Vorjahr. Das BLV hat insgesamt 24 öffentliche Warnungen ausgesprochen und 65 Rückrufe aufgeschaltet.
Weitere Informationskanäle
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