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Myxomatose

Myxomatose ist eine ansteckende Viruserkrankung bei Kaninchen. Sie verläuft häufig tödlich. Hasen sind nicht empfänglich. Für Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich.

Grundlagen zur Krankheit

Myxomatose ist eine ansteckende Viruskrankheit bei Haus- und Wildkaninchen. Hasen sind weniger empfänglich. Das Virus gehört zur Gattung Leporipoxvirus. Die Krankheit wird von Tier zu Tier oder über Insekten übertragen. Für Menschen ist sie ungefährlich.

Symptome und Verlauf

Man unterscheidet zwei Verlaufsformen:

  • Akuter Verlauf: Die Kaninchen entwickeln eine eitrige Bindehautentzündung, sind lichtempfindlich und zeigen eine starke Schwellung des Kopfs («Löwenkopf»). Sie fressen nicht mehr, werden rasch schwächer und sterben meist innert fünf bis sieben Tagen – bei dieser Form bis zu 99% der infizierten Tiere. Überlebende Tiere entwickeln tastbare, harte Hautknoten am ganzen Körper.
  • Langsamer Verlauf: Diese Form tritt vor allem im Verlauf eines Seuchenzugs auf. Die Symptome sind milder: Hautveränderungen (Knoten, teils nässend) treten häufiger auf als ausgeprägte «Löwenköpfe».

Vorkommen und Verbreitung

Es überträgt sich direkt von Tier zu Tier oder über blutsaugende Insekten – vor allem Flöhe, seltener Mücken. Auch Ausscheidungen infizierter Tiere enthalten den Erreger. Im Herbst treten besonders viele Fälle auf.

Diagnostik, Bekämpfung und Schutz