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Mpox

Mpox ist eine Viruserkrankung, die Tiere und Menschen betreffen kann. Die Seite bietet einen Überblick zur Krankheit bei Tieren mit Informationen zu Symptomen, Vorkommen, Diagnostik sowie zu Schutz, Bekämpfung und Vorgehen bei Verdacht in der Schweiz.

Grundlagen zur Krankheit

Mpox ist eine Viruserkrankung, verursacht durch das Mpox-Virus (MPXV) aus der Gattung Orthopoxvirus. Das Virus ist mit den klassischen humanen Pockenviren (Variola) sowie mit Kuhpockenviren verwandt, die ebenfalls als Zoonose auftreten.

Mehr zur Krankheit beim Menschen:

BAG: Mpox (Affenpocken)

Symptome und Verlauf

Nagetiere erkranken in der Regel nicht an Affenpocken. Sie sind Träger des Virus und können es somit weiterverbreiten. Nagetiere bilden daher ein Reservoir. Andere Tiere wie Hunde, Katzen, Schweine oder Affen entwickeln zunächst grippeähnliche Symptome (z.B. Fieber, Abgeschlagenheit, verminderte Nahrungsaufnahme, geschwollene Lymphknoten). Nach wenigen Tagen folgen typische Hautveränderungen wie bei Pocken. In seltenen Fällen verläuft die Krankheit schwer, sehr selten tödlich.

Vorkommen und Verbreitung

Das Virus überträgt sich durch engen Kontakt (Bisse, Kratzer, Körperflüssigkeiten) mit infizierten Tieren oder Menschen sowie über kontaminierte Materialien wie Hautkrusten, Textilien oder Abfälle. Auch Tröpfcheninfektionen sind möglich. Hohe Viruskonzentrationen finden sich in Hautläsionen. Eintrittspforten sind meist kleinste Hautverletzungen und Schleimhäute, möglicherweise auch die Atemwege. Die Übertragung zwischen Menschen ist deutlich häufiger als zwischen Tieren und Menschen.

Diagnostik, Bekämpfung und Schutz

Diagnostik, Bekämpfung und Schutz von Mpox bei Tieren richten sich nach internationalen Empfehlungen und den in der Schweiz geltenden Vorgaben.