Moderhinke: Dritte Untersuchungsperiode startet im Oktober
Vom 1. Oktober 2026 bis 31. März 2027 werden alle Schweizer Schafhaltungen auf Moderhinke untersucht. Betroffene Herden sind zu sanieren. Bis März 2029 soll der Anteil betroffener Schafhaltungen unter ein Prozent sinken.
Seit Oktober 2024 wird die Moderhinke, eine schmerzhafte und ansteckende Klauenkrankheit bei Schafen, schweizweit koordiniert bekämpft. Die Ergebnisse der ersten beiden Untersuchungsperioden zeigen deutliche Fortschritte. Entscheidend bleibt, betroffene Betriebe zu sanieren und alle Herden vor einer erneuten Ansteckung zu schützen.
Für eine nachhaltige Senkung der Anzahl von Moderhinke betroffener Betriebe ist die konsequente Umsetzung verschiedener Massnahmen zentral. Diese beruhen auf drei Säulen: fachgerechter Klauenschnitt und sorgfältige Klauenbäder in betroffenen Schafhaltungen sowie die konsequente Einhaltung der Biosicherheitsmassnahmen in allen Herden.
Gemeinsames Engagement zeigt Wirkung
Die bisherigen Ergebnisse zeigen deutlich: Die schweizweite Bekämpfung der Moderhinke trägt Früchte. Der erzielte Fortschritt ist in erster Linie dem grossen Engagement der Tierhaltenden und der engen Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verdanken. Dazu zählen die kantonalen Veterinärdienste, Tierärztinnen und Tierärzte, Labore, der Beratungs- und Gesundheitsdienst für Kleinwiederkäuer (BGK) sowie die Moderhinkeberaterinnen und -berater. Sie setzen das Programm gemeinsam fachlich und operativ um.
Die positive Entwicklung bestätigt die gewählte Strategie und die Wirksamkeit der Massnahmen. Nun gilt es, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuverfolgen. Die dritte Untersuchungsperiode dauert vom 1. Oktober 2026 bis zum 31. März 2027. Jeder zusätzlich sanierte Betrieb bringt die Schweiz einem dauerhaft gesunden Schafbestand näher und stärkt das Tierwohl.