menuCH – Informationen zur Studie
Wie wurde die nationale Ernährungserhebung menuCH durchgeführt, welche Daten wurden erhoben, und wozu dienen sie: rund 2000 erwachsene Personen nahmen auf Einladung an der Studie teil.
Zielsetzung
Ernährung und Bewegung beeinflussen die Gesundheit und Lebensqualität direkt. Doch was und wie viel essen und trinken Menschen in der Schweiz? Und wie aktiv sind sie im Alltag?
menuCH beantwortet diese Fragen umfassend. Die Daten geben einen Überblick über die Ernährungssituation, unterstützen die Überprüfung und Anpassung der Ernährungsempfehlungen, helfen mögliche Risiken rund um Lebensmittel zu erkennen und liefern der Wissenschaft eine repräsentative Datengrundlage.
Methodik
menuCH kombiniert mehrere Erhebungsinstrumente:
Eine Übersicht des Studienablaufs finden Sie in der Infografik:
- Fragebogen zur Gesundheit und zum Ernährungs- und Bewegungsverhalten
- Zwei 24-h-Erinnerungsprotokolle zum Lebensmittel- und Getränkekonsum
- Körpermessungen
Zwischen Januar 2014 und Februar 2015 nahmen rund 2000 Erwachsene im Alter von 18 bis 75 Jahren aus den drei grössten Sprachregionen an der Studie teil.
Das Erklärvideo «menuCH – die erste nationale Ernährungserhebung in der Schweiz» erklärt Schritt für Schritt, wie die Daten erhoben wurden:
Fragebogen
Für die Erfassung der Gesundheit sowie des Koch-, Ess- und Bewegungsverhaltens wurde folgender Fragebogen eingesetzt:
Fotobuch
Das Fotobuch wurde für menuCH erstellt und diente den Teilnehmenden als Hilfsmittel, um verzehrte Mengen einzuschätzen. Es umfasst 122 Bildreihen zu Lebensmitteln, Brotformen sowie Haushaltsgefässen wie Gläser, Tassen, Teller und Schüsseln.
Beteiligte
menuCH ist ein Projekt des BLV in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG). Das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Lausanne (IUMSP) führte die Erhebung im Auftrag von BLV und BAG durch.