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Koi-Herpesvirus-Infektion

Die Koi-Herpesvirus-Infektion ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Karpfen. Sie verursacht schwere Schäden an Haut und Kiemen, beeinträchtigt das Schwimmverhalten und kann ganze Fischbestände gefährden. Für Menschen besteht keine Gefahr.

Grundlagen zur Krankheit

Die Koi-Herpesvirus-Infektion (KHV) ist eine Viruskrankheit der Karpfen. Der Erreger gehört zur Gattung Cyprinivirus. KHV befällt alle Karpfen-Subspezies, einschliesslich Koi-Karpfen und deren Hybride.

Für Menschen ist der Virus ungefährlich.

Symptome und Verlauf

Infizierte Karpfen zeigen:

  • blasse Haut und Kiemen,
  • teilweisen oder vollständigen Verlust der Oberhaut,
  • Lethargie und Schwarmflucht,
  • Aufenthalt am Teichrand oder an der Wasseroberfläche,
  • Gleichgewichtsverlust und Desorientierung.

Bei einigen Karpfen löst die Infektion auch Hyperaktivität aus.

Vorkommen und Verbreitung

Die Krankheit gelangt hauptsächlich über zugekaufte, infizierte Fische in einen Bestand. Eine indirekte Übertragung ist ebenfalls möglich, etwa über Wasser, andere Fischarten, parasitäre Wirbellose sowie über fischfressende Vögel und Säugetiere.

Diagnostik, Bekämpfung und Schutz