Infektiöse hämatopoetische Nekrose
Die Infektiöse hämatopoetische Nekrose betrifft junge Lachse und Regenbogenforellen. Für den Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich.
Grundlagen zur Krankheit
Die Infektiöse hämatopoetische Nekrose ist eine Viruskrankheit bei jungen Lachsen und Regenbogenforellen. Der Erreger ist ein Virus der Gattung Novirhabdovirus. Für Menschen ist sie ungefährlich.
Befallen werden pazifische und atlantische Lachse sowie Regenbogenforellen. Andere Lachsfische (Salmoniden) sind weniger anfällig.
Symptome und Verlauf
Erkrankte Fische wiegen meist weniger als 150g. Typische Anzeichen sind Dunkelfärbung, Glotzaugen, aufgetriebene Bäuche und Kotschnüre. Bei Brut treten oft Dottersackblutungen auf.
Die Krankheit kann bei Jungfischen innert 8 bis 15 Tagen bis zu 100% Verluste verursachen. Ältere Fische ab etwa 150g zeigen kaum noch Symptome oder Verluste.
Vorkommen und Verbreitung
Der Erreger wird vor allem über infizierte Fische oder Eier in Bestände eingeschleppt. Auch Wasser, Geräte, Transportmittel oder fischfressende Vögel können ihn verbreiten.
Hohe Besatzdichten und starke Temperaturschwankungen im Frühling und Herbst begünstigen eine Ansteckung.