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Infektiöse Anämie der Salmonidae

Die infektiöse Anämie der Salmonidae (Lachsfische) ist eine schwerwiegende Viruskrankheit bei Lachsfischen, die hohe Verluste verursachen kann. Für Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich.

Grundlagen zur Krankheit

Die infektiöse Anämie der Salmonidae (Lachsfische) ist eine akute Viruskrankheit, die zu massiven Blutungen in allen Organen führt. Sie verursacht hohe Verluste. Für den Menschen ist die Krankheit ungefährlich.

Betroffen sind vor allem Atlantische Lachse aller Altersklassen, nicht aber die Brut. Auch Bach-, See- und Regenbogenforellen, Atlantische Heringe und Seelachse können das Virus tragen. Diese Arten zeigen selbst keine Symptome, sind jedoch wichtige Überträger.

Symptome und Verlauf

Erkrankte Fische wirken apathisch, haben blasse Kiemen, Glotzaugen mit Blutungen und aufgeblähte Bäuche. Ihre Schuppen stehen oft ab. In betroffenen Beständen sterben zwischen 50 und 90 % der Fische. Die Krankheit kann aber auch symptomlos verlaufen.

Vorkommen und Verbreitung

Die Übertragung erfolgt direkt von Fisch zu Fisch oder indirekt über:

  • Abwasser von Schlachtanlagen
  • Transportschiffe für lebende Fische
  • Lachsläuse, Geräte und Personen

Stress durch intensive Haltung begünstigt Krankheitsausbrüche. Eine Übertragung über Eier oder Samen findet nicht statt.

Diagnostik, Bekämpfung und Schutz