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Infektiöse Agalaktie der Schafe und Ziegen

Die Infektiöse Agalaktie ist eine ansteckende Krankheit bei Schafen und Ziegen. Sie führt zu Milchverlust, Entzündungen an Eutern, Gelenken oder Augen und verursacht so wirtschaftliche Schäden. Für Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich.

Grundlagen zur Krankheit

Die Infektiöse Agalaktie ist eine ansteckende Tierkrankheit, die vor allem Schafe und Ziegen betrifft. Sie wird durch bestimmte Bakterienarten (Mykoplasmen) verursacht.

Bei der Infektiösen Agalaktie führen die Erreger zu Entzündungen an Eutern, Gelenken oder Augen. Typische Folgen sind eine stark verminderte Milchleistung und gesundheitliche Probleme der Tiere. Die Krankheit verursacht wirtschaftliche Schäden, stellt jedoch keine Gefahr für den Menschen dar.

Symptome und Verlauf

Typische Anzeichen sind ein deutlicher Milchrückgang infolge einer Euterentzündung und teils geschwollene, warme Lymphknoten im Euterbereich. Auch Gelenke – vor allem der Beine – können anschwellen und Lahmheit verursachen. Seltener sind die Augen betroffen: Die Bindehaut ist gerötet und das Auge wird trüb.

Vorkommen und Verbreitung

Die Übertragung der Krankheit erfolgt hauptsächlich beim Melken, da Milch und andere Körperflüssigkeiten wie Augenflüssigkeit oder Lochialsekret den Erreger enthalten. Direkter Tierkontakt kann ebenfalls zu Infektionen führen, ist aber selten.Besonders gefährlich sind symptomfreie, aber infizierte Tiere. Besonders gefährlich sind symptomfreie, aber infizierte Tiere.

Diagnostik, Bekämpfung und Schutz