Epizootische Hämatopoetische Nekrose
Die epizootische hämatopoetische Nekrose ist eine hochansteckende Viruskrankheit bei Flussbarschen. Sie verursacht hohe Verluste in Fischbeständen. Für den Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich.
Grundlagen zur Krankheit
Die epizootische hämatopoetische Nekrose ist eine Krankheit, die vor allem Flussbarsche befällt. Der Erreger ist ein Ranavirus. Auch andere Fischarten wie Regenbogenforellen, Zander und Hechte sind empfänglich. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich.
Symptome und Verlauf
Häufig kommt es zu grossflächigem Befall und grossen Verlusten, vor allem bei Flussbarschen. Regenbogenforellen erkranken seltener und sterben weniger oft.
Die Symptome sind unspezifisch: tot aufgefundene Fische, abstehende Kiemendeckel oder eine dunklere Färbung der Haut.
Vorkommen und Verbreitung
Er kann durch infizierte, zugekaufte Fische eingeschleppt werden – oder indirekt über kontaminiertes Wasser, Geräte, Transportmittel oder fischfressende Vögel. Hohe Wassertemperaturen im Sommer begünstigen die Ausbreitung.
Bisher ist die Krankheit nur in Australien bekannt.