Pelz- und Fellhandel

Der Pelz- und Fellhandel unterliegt verschiedenen Vorschriften bezüglich Tier- und Artenschutz. Pelze und Pelzprodukte, die in der Schweiz zum Verkauf angeboten werden, müssen bezüglich Tierart, Herkunft und Gewinnungsart deklariert werden.

Winterjacken mit Pelzbesatz

Wer in der Schweiz in- oder ausländische Pelze sowie Pelzprodukte zum Verkauf anbietet, untersteht der Deklarationspflicht. Die Pelzdeklarationsverordnung betrifft nicht den Import, sondern nur den Handel innerhalb der Schweiz.

Pelze und Pelzprodukte müssen deklariert werden

Die Deklaration muss Angaben zu Tierart, Herkunft der Pelze sowie zur Gewinnungsart umfassen. Die Deklaration muss in mindestens einer Amtssprache gut sichtbar und am Produkt angebracht werden (siehe "Beispiele für Etiketten").

Die Pelzdeklarationsverordnung stützt sich auf das Konsumenteninformationsgesetz und betrifft alle Pelze und Pelzprodukte von Säugetieren mit Ausnahme von:

  • domestizierten Tieren der Pferde-, Rinder-, Schweine-, Schaf- und Ziegengattung
  • Lamas und Alpakas


Das BLV überprüft in den Verkaufsstellen, ob die Deklaration den Vorschriften entspricht (Vollzug Pelzdeklaration).

Import und Handel von Pelzen und Fellen

Für den Import (Link auf Importdatenbank -> Felle) von Fellen und Pelzen sind die Vorschriften des Artenschutzgesetzes (CITES) einzuhalten.

Die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Katzen- und Hundefellen und daraus hergestellten Produkten sowie der Handel sind verboten (Art. 14, Tierschutzgesetz TSchG).

Weitere Informationen

Letzte Änderung 08.06.2017

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