Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV

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Sozialkontakte

Ratten sind sehr soziale Tiere, sie brauchen den sozialen Austausch mit Artgenossen. Auch als Heimtiere müssen sie deshalb mindestens zu zweit gehalten werden. Ideal ist eine Gruppe von zwei bis sechs Tieren.

In der Natur leben Ratten in grossen Trupps, die mehrere Dutzend bis mehrere hundert Tiere umfassen können. Diese Rattensippen sind sozial organisiert, es gibt eine Rangordnung.

Als ausgesprochen soziale Tiere sind Ratten nur in der Gruppe glücklich. Auch wenn eine Ratte nahe mit einem ihr vertrauten Menschen zusammen lebt, kann der Mensch die Artgenossen nicht ersetzen. Bei einzeln gehaltenen Ratten kommt es zu Verhaltensstörungen. Deshalb müssen Ratten mindestens zu zweit gehalten werden.

Beispiele für das äusserst soziale Verhalten wildlebender Ratten gibt es viele: So zeigen sie etwa ihren Artgenossen, wo sie Futter gefunden haben. Und bei unbekanntem Futter opfert sich ein Tier der Gruppe als Vorkoster. Die anderen fressen erst vom Futter, wenn der Vorkoster überlebt hat. Auch gibt es bei den Ratten eine natürliche Geburtenregulierung, wenn zu viele Ratten auf engem Raum leben. Weibchen bringen dann weniger Junge zur Welt und tragen so dazu bei, dass die ganze Gruppe genügend Nahrung hat.

Ratten erkennen einander individuell am Geruch. Treffen sich in der Natur Gruppen von Ratten, die sich fremd sind, kommt es zu Streitereien und Kämpfen. Auch bei Ratten als Heimtieren ist es schwierig, neue Tiere mit einer bestehenden Gruppe zu vereinen. Es kann zu Attacken und Beissereien kommen. Am einfachsten werden Gruppen von Ratten als möglichst junge Tiere zusammengesetzt - etwa im Alter von vier bis zwölf Wochen. Anspruchsvoller sind Zusammenführungen älterer Tiere. Lassen Sie sich dazu bei erfahrenen Rattenhaltern oder Rattenhalterinnen beraten - z.B. bei www.rattenclub.ch  


Fachkontakt: info@blv.admin.ch

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