Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV

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Wellensittiche an sich

Wilde Wellensittiche leben in grossen Schwärmen in den unwirtlichen Wüsten und Steppen von Australien. Während ihrer Nahrungssuche müssen sie sich vor Raubvögeln in Acht nehmen. Kreist ein Falke, verstecken sie sich in Büschen oder Baumkronen.

Im Outback, der abgelegenen Wüste und Halbwüste im Zentrum des australischen Kontinents, kann es tagsüber brennend heiss und während der Nacht frostig kalt sein. Dort leben die wilden Wellensittiche. Sie können sich von Natur aus gut an verschiedene Temperaturen anpassen. Küstenregionen mit gemässigterem und feuchterem Klima meiden sie.

Der Wellensittich ist eine Papageien-Art. Seinen Namen hat er wegen seines wellenförmig gemusterten Gefieders. Wie allen Papageien ist ihnen der Kontakt zu Artgenossen sehr wichtig. Wellensittiche schliessen sich zu Schwärmen von bis zu mehreren tausend Tieren zusammen. Im Schwarm finden sie leichter neue Nahrungsgründe oder Wasserstellen. Auch sind sie so besser vor ihren Feinden geschützt: Raubvögel, wie zum Beispiel Falken, können in einem Wellensittichschwarm einzelne Vögel kaum wahrnehmen.

Wellensittiche sind Fluchttiere: Während der Futtersuche sind sie äusserst aufmerksam. Werden sie von einem Falken überrascht, flieht der ganze Schwarm in schützende Baumkronen oder in dornenbewehrte Büsche. So viel Zeit wie möglich verbringen sie in Sicherheit und verstecken sich vor ihren Feinden.

Die bei uns gehaltenen Wellensittiche sind grundsätzlich Wildtiere. Allerdings leben sie bereits seit sehr vielen Generationen in Gefangenschaft. Seit über 140 Jahren dürfen keine wilden Wellensittiche aus Australien ausgeführt werden. Die bei uns in Zoohandlungen und bei privaten Züchtern erhältlichen Tiere sind Nachzüchtungen von wilden Wellensittichen, die vor diesem Exportstopp nach Europa gebracht wurden.

Die bei uns gehaltenen Wellensittiche sind weniger fit als ihre wilden Artgenossen in Australien, vor allem was das Fliegen angeht. Auch können sich die Wellensittiche in der Obhut von Menschen schlechter an extreme Temperaturen anpassen.


Fachkontakt: info@blv.admin.ch

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