Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV

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Gentechnisch veränderte Tiere

Insbesondere seit den 90er Jahren werden gentechnisch veränderte Tiere, vor allem Mäuse, aber auch Zebrafische, in der Forschung eingesetzt. Die Methode erlaubt besonders präzise Versuche – ein Vorteil auch im Sinne des Tierschutzes. Gentechnische Veränderungen können Tiere jedoch auch belasten. Das Erzeugen und Verwenden gentechnisch veränderter Tiere ist deshalb im Detail geregelt.

Die Erzeugung eines gentechnisch veränderten Tieres ist ein Tierversuch und muss bewilligt werden - davon ausgenommen ist die Erzeugung mit vielfach erprobten und vom BLV anerkannten Methoden. Gentechnisch veränderte Embryonen werden von „normalen" Muttertieren ausgetragen. Wie oft es dabei zu Fehlgeburten und anderen Problemen kommt, müssen Forschende genau notieren und dem kantonalen Veterinäramt melden.

Forschende prüfen nach der Erzeugung, ob die gentechnische Veränderung wie geplant erfolgt ist, die so genannte Genotypisierung. Wie dies zu geschehen hat, ist im Detail festgelegt, um unnötige Belastungen zu vermeiden.

Bei neuen oder noch kaum charakterisierten Linien von gentechnisch veränderten Tieren und bei vermutlich belasteten Linien braucht es eine genaue Beobachtung, die so genannte Phänotypisierung. Forschende führen Verhaltenstests durch und untersuchen die Tiere anatomisch, pathologisch und auf Fortpflanzungsstörungen hin.  Belastungen müssen dabei gründlich aufgezeichnet und dem kantonalen Veterinäramt gemeldet werden. Dieses entscheidet zusammen mit der kantonalen Tierversuchskommission aufgrund einer Güterabwägung, ob und in welchem Rahmen die Linie weiterverwendet werden darf. Dabei wird auch die Würde des Tieres berücksichtigt.


Fachkontakt: info@blv.admin.ch

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