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Pelzdeklaration

Pelze und Pelzprodukte müssen deklariert werden, wenn sie in der Schweiz zum Verkauf angeboten werden.


Die Pelzdeklarationspflicht betrifft Marktteilnehmende, welche in- oder ausländische Pelze sowie Pelzprodukte an Konsumenten abgeben.

Pelze und Pelzprodukte, welche der Deklarationspflicht unterstehen, müssen mit folgenden Angaben versehen sein, wenn sie in der Schweiz angeboten werden:

  • Tierart
  • Herkunft
  • Gewinnungsart

Die Deklaration muss gut sichtbar und leicht leserlich durch Anschrift am Produkt angegeben werden sowie in mindestens einer Amtssprache erfolgen (siehe rechts "Beispiele für Etiketten").

Von der Pelzdeklarationsverordnung betroffen sind alle Pelze und Pelzprodukte von Säugetieren mit Ausnahme von:

  • domestizierten Tieren der Pferde-, Rinder-, Schweine-, Schaf- und Ziegengattung
  • Lamas und Alpakas

Diese Verordnung betrifft nicht den Import, sondern nur den Handel innerhalb der Schweiz. An den allgemeingültigen Einfuhrbedingungen für Felle und Pelze ändert sich nichts (siehe rechts "Einfuhr tierische Teile und Erzeugnisse"). Beachten Sie die Änderungen gemäss BGCITES (gültig seit 1.10.2013).

Die Pelzdeklarationsverordnung trat per 1. März 2013 in Kraft. Aufgrund der Übergangsbestimmungen in der Verordnung durften Pelze und Pelzprodukte jedoch noch bis zum 28. Februar 2014 ohne die entsprechende Deklarierung an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden.


Kontrolle

Die Deklarationspflicht wurde gestützt auf das Konsumenteninformationsgesetz (KIG, SR 944.0) umgesetzt.

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) kontrolliert, ob die Deklarationen den Vorschriften dieser Verordnung entsprechen. Die Kontrollen des BLV erfolgen:

  1. In Form von Stichproben an den Verkaufsstellen; oder
  2. In Form gezielter Prüfungen aufgrund begründeter Hinweise, dass eine Deklaration den Vorschriften nicht entspricht. 

Beim Verletzen der Deklarationspflicht wird der Person, die die Deklarationspflicht verletzt hat, eine Gebühr für die Abgeltung der Kontrollkosten auferlegt. Diese Gebühr wird nach Zeitaufwand festgelegt. Je nach Vergehen kann auch gemäss Artikel 11 des Konsumenteninformationsgesetzes gebüsst werden.


Fachkontakt: cites@blv.admin.ch

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Publikationen

Downloads

Typ: PDF

18.12.2013 | 81 kb | PDF
Typ: PDF

17.03.2014 | 40 kb | PDF
Typ: PDF

05.03.2014 | 75 kb | PDF
Typ: PDF

21.08.2014 | 66 kb | PDF
Typ: DOCX

28.01.2015 | 41 kb | DOCX

Links

Hunde- und Katzenfelle

Die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Katzen- und Hundefellen und daraus hergestellten
Produkten sowie der Handel mit solchen Fellen und Produkten sind verboten.

Art. 14, Tierschutzgesetz TSchG, Stand 1.1.2014.


http://www.blv.admin.ch/themen/handel_wild/05116/05181/index.html?lang=de