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Ausfuhr von Tieren

Auf dieser Seite werden einige Informationen zu den Ausfuhrbedingungen für Tiere aus der Schweiz publiziert - verbindlich sind in jedem Fall die Einfuhrbedingungen des jeweiligen Bestimmungslandes. Beachten Sie ggf. vor der Ausreise die Bedingungen zur (Wieder-)Einreise in die Schweiz!

Tier- und Artenschutz / Tiertransport

Reisen bedeutet für Tiere Stress. Transporte sind so tiergerecht wie möglich zu gestalten - unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben. Wer "gewerbsmässig" auf dem Landweg Wirbeltiere grenzüberschreitend transportiert braucht dafür eine Zulassung (in der Schweiz eine Bewilligung vom kantonalen Veterinäramt). Siehe dazu auch die Präsentation am rechten Bildrand.
Im Flugverkehr sind insbesondere die IATA-Bestimmungen zu befolgen. Für Wildtiere gelten auch artenschutzrechtliche Bestimmungen siehe


Ausfuhr von Heimtieren

Einigermassen klar geregelt sind die Einfuhrbedingungen für Hunde, Katzen und Frettchen in die EU (für einige Mitgliedstaaten gelten strenge Anforderungen in Bezug auf Behandlungen gegen Parasiten). Zur Ausfuhr von Hunden, Katzen und Frettchen reicht (für die meisten EU-Länder) der offizielle Heimtierausweis, inkl. korrekter Kennzeichnung und regulärer Tollwutimpfung. 
Für alle anderen Heimtiere und Reiseziele sind die Einreisebedingungen in das Bestimmungsland im Voraus bei den dort zuständigen Behörden zu erfragen (s. auch rechts "nützliche Adressen Ausfuhr").

Einige weitere Informationen finden Sie auf der Seite:
Typ: PDF
Neue Pässe für Schweizer Heimtiere
Letzte Änderung: 19.12.2014 | Grösse: 78 kb | Typ: PDF

Neuer Heimtierpass: Zertifizierung für Tierärzte mit kantonaler Berufsausübungsbewilligung (Praxisinhaber)

Ab dem 29.12.14 gibt es einen neuen Heimtierpass für Hunde, Katzen und Frettchen. Damit Tierärzte (nur Praxisinhaber mit kantonaler Berufsausübungsbewiligung) diesen rechtzeitig bestellen und an Ihre Kunden weitergeben können, müssen sie sich einmalig zertifizieren lassen. Füllen Sie jetzt schon das Formular für die Zertifizierung aus und schicken Sie es ein, damit Sie ab Mitte November den neuen Pass bestellen können:

Ausfuhr von anderen Tieren (als Heimtiere) in die EU

Achtung: Ab dem 1. Januar 2015 können die Garantien in Bezug auf die Traberkrankheit für die Ausfuhr von Schafen und Ziegen in die EU nicht mehr bestätigt werden (lesen Sie dazu den Artikel "Traberkrankheit - Auflagen beim Handel mit der EU ab 01.01.2015" rechts unter "Weitere Informationen").

  • Zur Ausfuhr der meisten (Nutz-)tiere ist ein amtstierärztliches Zeugnis notwendig - 
    wenden Sie sich dazu an den zuständigen amtlichen Tierarzt des Kantons.
  • Für Pferde und (Haus-) Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, "andere Paarhufer" (z.B. Neuweltkameliden), für kommerzielle Ausfuhren von Hunden, Katzen und Frettchen, und für Hasenartige sind die Anforderungen an die Exportzeugnisse in den bilateralen Abkommen Schweiz-EU klar geregelt. Das Gleiche gilt auch für die Ausfuhr von Geflügel (Bruteier, Eintagsküken und ältere Hühner, Truthühner, Perlhühner, Enten, Gänse, Wachteln, Fasane, Rebhühner, Straussenvögel -Tauben nur, wenn sie  zur Erzeugung von Fleisch gehalten werden), von Fischen, Bienen sowie Tieren aus "zugelassenen Zentren" (z.B. einige Zoos). Wenden Sie sich an den zuständigen amtlichen Tierarzt - das kantonale Veterinäramt sagt Ihnen im Zweifelsfall, wer das ist. 
  • Zirkusse und Dressurnummern brauchen für Auftritte in der EU eine Bewilligung vom kantonalen Veterinäramt.
  • Für Tiere aller weiterer Arten sind die Bedingungen in den bilateralen Abkommen Schweiz-EU weniger explizit geregelt. Erfragen Sie sie deshalb im Voraus bei der zuständigen Veterinärbehörde des Bestimmungsstaates (s. auch rechts "nützliche Adressen Ausfuhr").
Typ: PDF
Erläuterungen zu den Ausfuhrbestimmungen für andere Tiere (als Heimtiere) in die EU
Letzte Änderung: 03.03.2016 | Grösse: 73 kb | Typ: PDF


Wiedereinfuhr:

  • Insbesondere nach einem Kurzaufenthalt in der EU können die Standard-Einfuhrbedingungen oft nicht erfüllt werden. In solchen (begründeten) Fällen ist rechtzeitig eine "Ausnahmebewilligung" beim BLV zu beantragen.
    Antragsformulare siehe Seite: Einfuhr von lebenden Tieren aus der EU.
  • Erkundigen Sie sich vor der Reise auch, ob für das Zielgebiet seuchenpolizeiliche
    Sperrmassnahmen gelten (z.B als Folge der Vogelgrippe oder der Blauzungenkrankheit - es können sonst Probleme bei der Ein- oder ggf. der Wiederausreise entstehen).
  • BVD-Rinder: Seit 2008 läuft das Bekämpfungsprogramm in der Schweiz. Nehmen Sie mit Ihren Rindern nur noch an BVD-freien Veranstaltungen teil.

Fachkontakt: info@blv.admin.ch

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http://www.blv.admin.ch/themen/04670/04684/05427/05435/index.html?lang=de